Dr. Feickert Analogue & Claus Bücher

Vor sieben Jahren schrieb ich folgenden Artikel für meine Webseite:

Wir haben uns für die Laufwerke von Dr.Feickert Analogue entschieden!

Warum?

Wir haben uns seit über dreißig Jahren mit Plattenspielern beschäftigt. Da kommen wir her.

Produkte wie EMT, Platine Verdier, Goldmund, Rega, RoksanXerxes haben wir intensiv gefördert und stehen noch heute dahinter.

Bei uns finden Sie auch tausende von Langspielplatten in der Ausstellung als Vorführmaterial.(unser Weinkeller).

Nur waren wir in Laufe der Zeit der Meinung, uns auf ein Produkt in diesem Segment zu konzentrieren. Da fiel die Wahl auf die Kreationen von Feickertähnlich wie bei uns die Auswahl der Lautsprecher auf Geithain liegt.

Das hat mehrere Gründe!

Zuallererst die Qualität und das Preisleistungsverhältnis!

Dann aber auch meine tiefe Freundschaft zu Chris, der in den letzten Jahren alle meine Veranstaltungen begleitet hat und sich als sehr kompetenter Macher und sehr guter Freund erwiesen hat!

Das war mir immer sehr wichtig, denn nicht nur das Produkt muss stimmen, sondern auch die Menschen, die dahinter stehen!

Die Modelle:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=dajEUsINC5U[/youtube]

Hier etwas über Chris Feickert

Über mich

1964 wurde ich in Freiburg geboren. Für mich mit die schönste Stadt in einer der schönsten Gegenden Deutschlands. Schon während der Schulzeit infizierte ich mich mit dem HiFi-Bazillus und hier besonders schlimm mit dem Helicobacter vinylii. Nach Abitur und Studium zeigte sich, das meine alte Liebe zur Physik ungebrochen war, und so schrieb ich meine Diplomarbeit in physikalischer Chemie.

Während meiner Doktorarbeit – über die Struktur flüssiger Systeme – bekam ich meinen Feinschliff in Physik und Mathematik – etwas, wovon ich in der Zukunft dann noch reichhaltig profitieren sollte. Die anwendungsspezifische Seite – die Materialwissenschaften – rückten in meinen Fokus und so betrieb ich noch bis Ende 2004 Auftragsforschung an der Universität in Freiburg.

Meine Liebe zur Musik – und hier auch zur Wiedergabe derselben – bewog mich 1996 dazu, meine eigene kleine Firma zu gründen, die anfänglich hauptsächlich auf Digitalgeräte ausgerichtet war. Es stellte sich die Frage, weshalb CD-Player in der Regel deutlich schlechter klangen als sehr gute Analogdreher. Es gab eine Antwort, aber das ist eine andere Geschichte…

1999 wandte ich mich wieder der Analogtechnik zu und 2002 bat mich ein alter Freund, den internationalen Vertrieb seiner Plattenspieler aufzubauen, was ich gerne tat. 2005 – 10 Monate nach seinem Tod – trennten sich die Wege und ich konzentrierte mich seither ausschließlich auf die Fertigstellung meiner eigenen Produktlinie.

Es war ein langer Weg da hin, aber der Weg ist nie zu lang, wenn schlussendlich der Punkt kommt, an dem man erkennt, nur noch das tun zu können und dürfen, was einem am Herzen liegt.

Beste Grüße Ihr

Christian Feickert

Und seiner Philosophie
Plattenspieler – Kulturerbe oder Anachronismus?

Seit die Menschheit über die Konservierung von Musik und gesprochener Sprache nachgedacht hat, kamen elektromechanische Abtasteinrichtungen in das Blickfeld des Interesses. Über die Tonwalze ging es rasant in Richtung scheibenförmiger Gebilde, in deren Oberfläche die Musikinformation abgelegt wurde.

Nach Wachs und Schellack kam das Vinyl Anfang der fünfziger Jahre und machte aufgrund der breiten Verfügbarkeit eine kostengünstige Massenfertigung von Tonträgern möglich. Seit dieser Zeit kann man auch von einem Medium mit hoher Wiedergabetreue sprechen – die „High Fidelity“ war geboren und hier datiert auch die Geburtsstunde der Stereophonie.

Durch immer perfektere Aufnahmetechnik wurde bereits zur Mitte der 50er Jahre ein Aufzeichnungs- und Wiedergabestandard erreicht, der uns heute immer noch in Staunen versetzt. Die Entwicklung der Abspielgeräte hinkte der Studiotechnik weit hinterher, doch im Laufe der Jahrzehnte kamen immer erschwinglichere Abspielgeräte mit sehr hohem Qualitätsstandard auf den Markt und in der Blütezeit der LP konnte ein Volumenhersteller wie DUAL ca. Tausende von Geräten monatlich absetzen. Dann kam die CD

Heute können auch die großen Hersteller nur mehr von den goldenen Zeiten träumen. Die LP ist zum Nischenprodukt degradiert worden und hat in den vergangenen Jahren eine Renaissance erlebt, die ihr niemand zugetraut hätte. Abermillionen „verwaister“ Tonträger schlummern und schlummerten in den Regalen und Truhen und sie kommen wieder zum Tragen, denn vielen Musikgourmets ist der Genuss der Musik über eine LP ein tiefes, sinnliches Erlebnis, das in seiner haptischen Form durch nichts ersetzt werden kann.

Aus unserer tiefen Liebe zur Musik – und hier speziell der bestmöglichen Wiedergabe der LP heraus – haben wir uns entschlossen Abtastgeräte zu entwickeln, die nicht nur durch Eleganz und Flair überzeugen, sondern vor allem Ihren Ohren nichts vorenthalten

Lassen Sie sich verführen, Ihr
Dr. Christian Feickert

Nach sieben Jahren kann ich für mich und meine Kunden sprechen, ich habe alles richtig gemacht und in dieser Zeit wurde Feickert Analogue zu Recht immer bekannter. Chris brachte in den letzten Jahren soviel Innovationen in den Markt, und diese werde ich ihnen auf meiner Seite nach und nach vorstellen.

Ihr

Claus Bücher

Geithain 811K1 bekam das „Goldene Ohr 2020“ der Zeitschrift Steroplay

Es freut mich sehr, das die Geithain RL 811K1

https://www.me-geithain.de/de/ml-811k1.html

bei der Leserwahl der Zeitschrift Stereoplay

Goldenes Ohr 2020ged

den ersten Platz belegte. Bei uns in Taunusstein immer vorführbereit!

 

„Cyrus“ Stützpunkt für das Rhein-Main-Gebiet in Taunusstein.

Nach über dreizig Jahren führe ich wieder Cyrus, damals waren wir (Musik im Raum Wiesbaden) mit die ersten die Cyrus( Mission-Cyrus) in Deutschland anboten. Ich bin mir sicher, dass so manch einer unserer Kunden diese Geräte heute noch besitzt.Das waren die berühmten „Zigarrenkisten“ die auch heute in Vintage Kreisen beliebten Modellen “ One “ und “ Two “ und die PSX – Netzteile. Später boten wir noch getunte Cyrus – Geräte an.

 

 

In einer Welt der Massenproduktion von Konsumgütern sticht Cyrus Audio als ein absolut außergewöhnliches Unternehmen heraus. Cyrus ist ein relativ kleines Unternehmen von Audiotechnikern mit Sitz in Huntingdon, England, und bemüht, die Grenzen des Machbaren im HiFi-Bereich zu erkunden. Da Cyrus ein mittelständisches Unternehmen in Privatbesitz ist, kann man sich darauf konzentrieren, die Besten anstatt die Größten zu sein – denn die Besten zu sein ist das Ziel. Das viele Lob, das Cyrus von der internationalen Presse erhält, zeigt den Erfolg beim Erreichen dieses Ziels. So konnte Cyrus mehrfach die Preise „Bester seiner Klasse“ und „Produkt des Jahres“ in mehreren Produktkategorien erreichen.

In einer Wegwerfgesellschaft mit Massenproduktion stellt Cyrus Produkte mit außergewöhnlich langer Lebensdauer her.  Der Cyrus Kundendienst Deutschland verfügt über langjährige Erfahrung, auch in der Reparatur von älteren Cyrus-Modellen. Der einzigartig flexible Upgrade-Service bietet Updatemöglichkeiten, wie das aktuelle „Cyrus QXR DAC Upgrade“, für bis zu 10 Jahre alte Komponenten an.Für Cyrus ist nicht nur die beste Klangqualität entscheidend, sondern auch der Service nach dem Kauf, die Aufrüstbarkeit und die lange Lebensdauer der Geräte.

Alles zusammengefasst in einer einzigartigen Philosophie von Hochwertigkeit und bester Qualität.

 

High-End-Röhrenverstärker der Extraklasse „Copland“

Wenn exklusive, herausragend gestaltete Röhrenverstärker auf ein mehr als faires Preis-/Leistungsverhältnis treffen, dann kann nur die Rede von Copland sein.
Die Dänen setzen bei Entwicklung und Herstellung gleichermaßen ausschließlich auf Komponenten von höchster Qualität und legen großen Wert auf ein herausragend klares, nordisches Industriedesign – es geht eben nichts über einen exzellenten Röhrenverstärker, der auch noch die Herzen seiner Besitzer gewinnt!

 

 

Wir haben sowohl den Copland CTA 405 A

https://www.audiotra.de/media/pdf/d2/80/b4/STEREO_2013-07_Copland_CTA405_Classic.pdf

als auch das Flagship CTA 408

https://www.audiotra.de/media/pdf/a3/c1/9a/AUDIO_2019-10_Copland_CTA408.pdf

ständig in der Vorführung.

+++Corona-Krise+++Corona-Krise+++Corona-Krise+++

 

Nach den Schritten der hessischen Regierung bleibt leider auch unser Geschäft für Publikumsverkehr ab Mittwoch dem 18.03.2020 bis auf Weiteres geschlossen. Natürlich ergeben wir uns nicht den Corona – Virus sondern sind weiter für Sie da!

Wir beraten Sie natürlich weiterhin gerne am Telefon oder per E-Mail

Telefonisch sind wir am besten Werktags von 11 bis 13 Uhr erreichbar. Gerne rufen wir Sie auch zurück, wenn Sie uns eine kurze Nachricht und Ihre Telefonnummer hinterlassen.

Telefon: 06128–23968

info@clausbuecheraudio.de

Facebook:

https://www.facebook.com/clausbuecheraudio/?ref=bookmarks

Auch im Außendienst werden wir, solange es uns noch in Hessen erlaubt ist, für Sie da sein. Gerne arrangieren wir eine Heimdemo, Teststellung und bieten natürlich auch weiterhin Installationen oder Service vor Ort an.

Nutzen Sie unsere Services!

Heimtest von Geräten, Lautsprechern und Zubehör

Installation gekaufter Ware

Inbetriebnahme gekaufter Ware

Service für bestehende Systeme

Beratung

Wir sind für Sie da!

Ihr

Claus Bücher

Absage meiner Veranstaltung Ende März 2020 in Taunusstein

Meine für Ende März geplante Veranstaltung in Taunusstein, sage ich wegen dem Coronavirus hiermit ab.

Einen neuen Termin gebe ich noch bekannt.

Ihr
Claus Bücher

Neues von RME: ADI-2 Pro FS R BLACK EDITION


High-Performance 768 kHz 2-Kanal ADAT.SPDIF.AES/EBU AD/DA Wandler

der Pro erhält ein grosses Update, er ist schwarz, Fernbedienbar und arbeitet mit dem neuesten AK4493 Wandler
Der UVP beträgt 1799 Euro

Auf der diesjährigen Winter NAMM Show 2020 (16. bis 19. Januar 2020) in Anaheim, Kalifornien, präsentiert RME den neuen ADI-2 Pro FS R Black Edition, eine Produktvariante des High-End AD/DA Referenz-Konverters ADI-2 Pro FS in schwarzer Farbausführung, die neben optimierten technischen Werten unter anderem mit einer umfassenden Infrarot- Remote-Unterstützung punktet. Letztere macht den ADI-2 Pro FS R Black Edition insbesondere für audiophile Hi-Fi- Anwender interessant, die den Konverter als zentrale Signalschnittstelle für den perfekten Musik- und Filmklang einsetzen.
Der ADI-2 Pro FS Black Edition ist einer der flexibelsten Konverter auf dem Markt und vereint mehrere Geräte in einem: Einen High-End AD/DA Konverter mit SteadyClock FS Femto-Clock in professioneller Studioqualität, einen zweifachen Kopfhörerverstärker, einen Multi-Formatkonverter (AES, SPDIF, ADAT) mit Abhörfunktion, einen DSD Aufnahme- und Wiedergabe-Wandler sowie ein AD/DA Frontend für Audio-Messungen, Mastering- und Hi-Fi-Anwendungen mit bis zu 768 kHz Samplefrequenz.
Nochmals verbesserte Messwerte
Mit dem AK4493 verfügt der ADI-2 Pro FS Black Edition über den DAC-Chip des RME ADI-2 DAC, der bei der Digital- Analog-Wandlung für eine deutliche Reduzierung des Klirrfaktors und einen um 3 dB höheren Signal-Rausch-Abstand sorgt. RMEs einmalige Schaltungsauslegung sorgt außerdem für 2,5 dB analoge Pegelreserve, sowie digitalen Headroom bis +4 dBFS, so dass auch hohe Intersample Peaks keine hörbaren Verzerrungen erzeugen.
Komfortable Fernsteuerung
Wie der ADI-2 DAC, lässt sich nun auch der ADI-2 Pro FS Black Edition umfassend via Infrarot fernsteuern. Im Lieferumfang befindet sich RMEs neue Multi-Remote-Control, perfekt zugeschnitten auf die Funktionen von DAC und Pro. Sie besitzt neben Tasten für Standby, Lautstärke, Stummschaltung, Balance, Bass/Treble, Eingangsauswahl und mehr auch sieben programmierbare Tasten, für einen flexiblen Zugriff auf 52 verschiedene Funktionen und Befehle. Aber auch Fern- bedienungen der Logitech Harmony Serie, sowie spezielle, programmierbare Infrarotgeber können verwendet werden.

Electrocompaniet in Taunusstein


Seit 1973 ist die norwegische Audiomanufaktur Electrocompaniet (EC) mittlerweile am Markt und hat sich in den fast fünf Jahrzehnten ihres Bestehens einen international ausgezeichneten Ruf erworben. Unzählige Testberichte weltweit bestätigen dies.

So ausgewogen und musikalisch spielen nur ganz wenige Transistorverstärker, ganz egal in welcher Preisklasse. Vom brandneuen kleinen Vollverstärker ECI 80D für rund 2.500 Euro bis hin zur großen Verstärkerkombi EC 4.8/AW 250R (bzw. AW 600) ist ein Familienklang unüberhörbar. Wem analytische, hochauflösende Musikwiedergabe besonders wichtig ist, findet anderswo möglicherweise geeignetere Spielpartner. EC zielt auf die ganzheitliche Musikwiedergabe ab. Atmosphäre und musikalischer Fluss, natürliche Klangfarben und Ruhe im Klangbild zeichnen diese Ausnahmeverstärker besonders aus. Selbstredend können die Norweger auch zupacken und dynamisch hinlangen, falls dies erforderlich ist. Das meistverkaufte Pop-Album aller Zeiten, „Thriller“ von Michael Jackson, hat Tonmeister Bruce Swedien über EC Verstärker abgemischt. In diversen renommierten Tonstudios und den Hörräumen bekannter Lautsprecherhersteller sind Verstärker von EC im Einsatz.

Ich hatte bereits vor 30 Jahren Kontakt mit EC, die Produkte im Laufe der Zeit aber irgendwie aus den Augen verloren. Das ist bedauerlich, aber besser spät als nie. Ab sofort sind einige der aktuell besonders interessanten Produkte von EC in meinem Studio vorführbereit. Zusammen mit den einzigartigen Lautsprechern der finnischen Gradient Labs und Musikelectronic Geithain erwartet Sie ein unvergessliches Musikerlebnis inTaunusstein.

Hierzu meine herzliche Einladung!

Wir sind hms – Stützpunkthändler


Das Thema Kabel und Stromversorgung hatte ich für mich irgendwie ad acta gelegt. Denn die meisten Musikliebhaber schütteln zu Recht den Kopf über die Preisentwicklung am Kabelmarkt. Wir wundern uns nur allzu oft über absurde Theorien und echtes Voodoo an Stelle von handfesten, physikalisch und technisch nachvollziehbaren Lösungen.

Aber es gibt ja für alles eine richtige Zeit. Und so kreuzten die Produkte von Hans Manfred Strassner (HMS) gerade noch rechtzeitig meinen Weg. Was für eine Begegnung. Viele relevante Parameter bei der Stromversorgung der gesamten Anlage und bei der Verbindung ihrer einzelnen Komponenten habe ich durch die Erläuterungen von Hans Strassner erstmals in ihrer Bedeutung so richtig verstanden.

In den vergangenen Monaten habe ich diverse Hörversuche unternommen und bin von den Produkten der Leverkusener Manufaktur absolut begeistert. Ganz gleich in welcher Preisklasse man investiert, sämtliche Lösungen von HMS bringen einen nachvollziehbaren Schritt nach vorn. Und zwar immer in dieselbe Richtung, mehr Musik und weniger Hifi.

Hans Strassner kommt aus der Messtechnik, geht beim Fraunhofer Institut ein und aus. Alles was er tut, hat eine wissenschaftliche Basis. Wer jetzt vermutet, seine Kabel klängen „technisch“, befindet sich aber in einem gewaltigen Irrtum. Auf einem so hohen musikalischen Niveau hat bei mir bislang noch kein anderer Kabelverbinder gespielt. Die Produkte von HMS haben für mich inzwischen Komponentenstatus. Ich kann beim Musikhören nicht mehr auf sie verzichten.

Kommen Sie vorbei und überzeugen Sie sich selbst!

Die Geschichte der Gradient Lautsprecher aus Finnland

Wo alles begann

Jorma Salmi, der Gründer von Gradient, arbeitete früher für  Nokia und eine große finnische Firma namens Lohja Corporation Electronics. Ihm wurde die Verantwortung für die Leitung des Akustiklabors des Unternehmens übertragen, und in dieser Eigenschaft entwarf Salmi im Laufe der Jahre einige sehr fortschrittliche Lautsprecher.

Später beauftragte er Anders Weckström, sich ihm im Labor anzuschließen, und gemeinsam begannen sie Untersuchungen durchzuführen, wie ein Lautsprecher mit dem Hörraum interagiert. So präsentierten sie 1982 auf der 71. AES Convention in Montreux ein Paper „Listening Room influence on lautsaker sound quality and ways to minimizing it“. In der Arbeit zeigten sie, dass sich fast jeder Lautsprecher von angemessener Qualität in einem Schalltoten Raum überraschend gut verhält und dass die Unterschiede ins Spiel kommen, wenn die Lautsprecher in einem normalen Hörraum gezogen werden. Die Fortschritte bei der Lautsprecherentwicklung seit den 1950er Jahren hätten ihrer Meinung nach nicht zu einer bemerkenswerten Verbesserung des Hörvermögens geführt, da der Einfluss des Hörraums weitgehend vernachlässigt wurde.

Nach einigen Jahren Arbeit an diesem Thema war Jorma Salmi zuversichtlich genug, zusammen mit den beiden Associates Jouko Alanko und Mikko Paloranta eine eigene Lautsprecherfirma – Gradient – zu gründen. Das Jahr war 1984. Die Idee war es, Lautsprecher für normale Hörräume zu entwickeln und herzustellen, indem man die Interaktion zwischen Lautsprecher und Raum steuert.

Jorma Salmi arbeitet im ersten Gradient Büro in Järvenpää.
1984, erste Sprecher der Sibelius-Akademie

Zur gleichen Zeit, als die ersten Gradienten-Modelle hergestellt wurden, suchte die finnische Musikuniversität Sibelius Akademie für ihre neuen Räumlichkeiten nach hochwertigen Lautsprechern. Die Sibelius-Akademie bestellte zahlreiche Gradienten-Modelle in ihre Klassenzimmer und größeren Hallen und wurde so zum ersten Kunden von Gradient. Der Auftrag beschäftigte die Jungunternehmer in den ersten Jahren. Später haben sich viele bekannte Musiker für Gradient-Sprecher entschieden, wie der führende finnische Dirigent Jukka-Pekka Saraste und der Komponist Paavo Heininen.

Der finnische Komponist Paavo Heininen mit seinem Gradient 2.3. (Foto: Seppo Louhi)

1989, Form folgt der Funktion

Schon bald in den ersten Jahren des Unternehmens erkannte das Gradienten-Team die Bedeutung des Industriedesigns für Produkte wie Lautsprecher. Glücklicherweise kannte Jorma den Industriedesigner Jukka Vaajakallio aus der Vergangenheit, als beide für die Lohja Corporation arbeiteten. Jukka war in Finnland schon damals in seinem Beruf bekannt. Eines der Designs von Jukka für Gradient war der Gradient 1.3 Lautsprecher. Akustisch wurde es von Jorma entworfen, der das akustische Design immer vor die Aussichten stellte. Der Referent wurde mit zahlreichen Designpreisen ausgezeichnet und war in Sammlungen von Museen für Industriekunst in Helsinki und Tokio vertreten. Es wurde in vielen europäischen Ländern in den Kollektionen des finnischen Industriedesigns ausgestellt. Gradient 1.3 war auch das erste Exportmodell von Gradient. Es erhielt weltweit große Kritiken in Zeitschriften wie The Absolute Sound und wurde 1992 auf dem Cover des Stereo Review’s Buyers‘ Guide veröffentlicht.

Gleichzeitig mit der Ein-Punkt-Serie fertigte Gradient ein größeres Modell mit viermal größerem Bassgehäuse aus furnierter finnischer Birke. Diese Gradient 2.0/2.1/2.2/2.2/2.3 & 3.0 Serie wurde ausschließlich in Finnland verkauft.

4 T UMAX PowerLook III V1.4 [4]

Iconic Gradient 1.3 war das erste Exportmodell von Gradient.

1991, der globale Export rettet das Unternehmen.

Jorma Salmi lernte Quad’s Gründer Peter Walker und seinen Sohn Ross auf den Kongressen der AES (Audio Engineering Society) kennen. Jorma hatte bereits einige Ideen für den Bau eines Dipol-Subwoofers für die Quad ESL-Lautsprecher entworfen, und durch die Zusammenarbeit wurde das Projekt realisiert. Das erste Modell war Gradient SW-63, das als Ständer für den berühmten ESL-63 diente. Quad ESL-63 – Gradient SW-63 Subwoofer-Kombination gilt immer noch als einer der besten Lautsprecher, die je entwickelt wurden. 1992 folgte der Gradient SW-57, der ebenfalls eine offene Dipol-Schallwandkonstruktion war. Beide Produkte wurden von Quad akzeptiert und sofort weltweit verkauft. Die Zusammenarbeit mit Quad ermöglichte auch den weltweiten Export für andere Gradient Produkte. Das war in einer Zeit, in der die Wirtschaftskrise den Absatz auf dem finnischen Heimatmarkt stark beeinflusste, äußerst wichtig.

Jorma Salmi und Anders Weckström mit Herrn Peter Walker, Gründer von Quad Electroacoustics (rechts).

1994, die Revolution

Nach weiteren Forschungen zur Raum-Lautsprecher-Interaktion entwickelte das Unternehmen 1993 das Konzept eines „idealen Lautsprechers“. Das neue Produkt namens Gradient Revolution kombinierte einen drehbaren Dipol-Bassabschnitt mit einem mittleren und hohen Nierenbereich. Eine aktive Version der Revolution wurde 1999 eingeführt. Dieser revolutionäre Lautsprecher wurde von den führenden Fachzeitschriften mehrfach ausgezeichnet. Zum Beispiel den „Golden Ear Award“ von The Absolute Sound. Die vierte Modellversion der Revolution befindet sich noch heute in der Produktion.

Gradientenrevolution Mark III.

1999, der erste kompakte koaxiale Lautsprecher

Für die steigende Nachfrage von Lautsprechern für Mehrkanalsysteme sowie für kleinere Hörräume hat Gradient ein Gradienten-Präludium eingeführt. Die von Gradient und SEAS (Norwegen) entwickelte Koaxial-Treiber-Technologie ermöglichte es, einen kleinen 2-Wege-Lautsprecher von höchster Qualität herzustellen.

Gradient Prelude war ein großer Erfolg, eines der meistverkauften Produkte in der Geschichte von Gradient. Später wurden ähnliche Konstruktionsprinzipien beispielsweise in den Modellen Gradient Lauri, Gradient Laura und Gradient Five verwendet.

Gradient Laura wurde 2008 eingeführt.

2007, Helsinki 1,5

Im Jahr 2007 erlebte die Audiowelt einen der außergewöhnlichsten Lautsprecher, die je entwickelt wurden. Das Modell war Gradient Helsinki 1.5. Es hatte keine Box und schaffte es dennoch, nach den besten akustischen Prinzipien zu klingen, die Gradient von Anfang an geleitet haben. Gradient Helsinki 1.5 hat viele begeisterte Kritiken und auch den Golden Ear Award vom The Absolute SoundMagazin erhalten.

 

2011, die nächste Generation

Ende 2010 wurde Jormas Sohn Atte Salmi Eigentümer des Unternehmens und begann 2012 als Geschäftsführer von Gradient.

Im Jahr 2012 brachte Gradient den kompakten Gradient 5.0 auf den Markt, zwei Jahre später den Gradient 6.0 und den Gradient Five im Jahr 2016.

Gradient 6.0 auf der Mailänder Designwoche 2016.

 

(Foto: Arpa Industriale S.p.A.)
2017, Steigung 1.4

Als Gradient den ersten Lautsprecher, Gradient 1.0, entwarf und baute, hatten sie keine Ahnung, wie stark und unvergänglich das Symbol für das Unternehmen sein würde. Ein Produkt, das all die Jahre der Zeit standgehalten hat. Um die legendäre 1.-Linie fortzusetzen, startet Gradient den neuen Gradient 1.4 als Teil eines Programms zum hundertsten Jahrestag der Unabhängigkeit Finnlands.

2019, Gradient 1.4 „Aki“

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