Erste Höreindrücke: Geithain RL 811 K1 Aktivlautsprecher von München High – End 2018 und Taunusstein

Ich stelle hier mal einige Hörermeinungen, aus Foren ein:

München High End 2018

@Siegfried G:

Wie Claus schon schrieb, wir hatten die Geithain RL811K1 letztes Jahr in K1B und diese begeisterte ausnahmslos alle unsere Besucher.
Nun, dieses Jahr wollte einer unserer Tonmeister unbedingt vorne drei gleiche Lautsprecher und da es dzt nur zwei 811K gibt, mussten wir zunächst auf drei 800er ausweichen.
Ich habe mir am Mittwoch abend meine Referenzeinspielung der 4.Mahler unter Haitink im Concertgebow damit angehört und fand den Klang sehr gut, allerdings hatte ich diese Aufnahme aus letztem Jahr noch viel besser in Erinnerung. Am ersten HE-Tag waren dann auch unsere Tonmeister der Meinung die 811K war einfach besser.
Nach Rücksprache mit Herrn Kiesler bot er an, diese am Freitag höchstpersönlich mitzubringen und gleich frühmorgens zu installieren.
Ergebnis: Begeisterung pur bei den Vorführern und natürlich unseren Besuchern am Freitag, Samstag und Sonntag !

Was macht die Ausnahmestellung einer Geithain RL811K1 denn nun aus ?
Habe mir dazu am Freitag abends die 4.Mahler wieder angehört, diesmal mit der Partitur in der Hand, und es zeigte sich wieder einmal, dass dieser Lautsprecher einen bedeutenden Schritt hin zur Live-Aufführung im Konzertsaal darstellt. Selbst PPP-Stellen bleiben klar durchhörbar, verschwimmen nicht in leisen „Gekrummel“, man will nicht sofort lauter drehen.
Crescendis entwicklen sich ohne jegliche Kompression, FFF-Stellen schreien dich nicht an, kein Wunsch leiser zu drehen, alle beteiligten Instrumente bleiben erhalten, können in ihrem Spiel und Beitrag gehört, ja verfolgt werden, fast so, wie man es aus dem Konzertsaal kennt.
Jean-Marie Geijsen führte in seiner Presentation unter anderen diese
Aufnahme von Verdis Otello vor:

Den fulminanten Auftakt dieser Oper stellte die 811K1 so in K1B rein, wie man ihn sonst nur im Opernhaus auf einem sehr guten Platz zu Hören bekommt. Und, ganz zum Unterschied wie das sehr gute, sehr teure Hörner so reproduzieren, du musst nicht exakt im Sweetspot sitzen, die Raumabbildung des Orchesters bleibt auch in einiger Entfernung sehr gut erhalten. Bei Hörnern wandert ja das musikalische Geschehen, bei Entfernung aus dem Sweetspot, sehr schnell in nur einen der beiden Trichter.

Mein Fazit: Die Geithain RL811K1 ist ein Ausnahmelautsprecher und verdient es längst, in Serie produziert zu werden.

Gruss
Sigi

 

@Chris F.

Moin Matthias,

Zitat Zitat von mainhattener Beitrag anzeigen

Hallo Claus,

Du machst mich wieder einmal neugierig. Was macht die 811 mehr oder anders als eine 801 oder gar 800?“

man muss es selbst gehört haben – es ist schwer zu beschreiben. Ich müsste jetzt die üblichen „High End-Floskeln“ bemühen, erspare mir selbige aber lieber und ziehe mich auf den Standpunkt zurück, von dem aus ich immer (gerne und ehrlich) argumentiere – lasst das Produkt für sich selbst sprechen!

Ich hatte ja nun auch schon größere Hornsysteme in meinem Besitzstand, die ähnliche Preisschilder hatten (37k für eine Duo Mezzo) nur mit dem Makel, dass diese Systeme teil-passiv waren und somit nochmal eine Endstufe benötigten. Die Dynamik eines Hornsystems und dessen Lockerheit habe ich bei der 811 vom ersten Takt an wiedergefunden, ohne dass es auch nur im Ansatz den Hauch einer Verfärbung gegeben hätte. Mühelosigkeit, selbst bei gewaltigen Lautstärken ist es, was dieses System besonders auszeichnet. Die immer präsente Durchhörbarkeit auch komplexer Klangstrukturen nötigt einem Respekt ab. Nun, wie viele Firmen trauen sich schon, einen 26er Mitteltöner einzusetzen? Selbiger wird nicht von 3, sondern 4 Hochtönern als Line-Array flankiert.

Klingt alles nach „alles ein bißchen größer“, aber es ist mehr als das, denn hier wurde (bewußt) auf ein zweites Bass-Chassis à la RL800K verzichtet – ich sage: ANHÖREN!

Liebe Grüsse, Chris

@Chris Feickert

So,

ich habe mit mir gerungen, ob ich etwas schreiben soll. Nun, nachdem Claus das schon souverän erledigt hat muss ich sagen, dass ich in meinem Leben schon mit vielen Produkten in Kontakt gekommen bin, die ich interessant fand. Bei Geithain ist das anders. Die Produkte aus diesem Hause sind nicht nur interessant – sie faszinieren. Weshalb? Jedes für sich genommen ist für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt und optimiert worden; immer mit der Maßgabe absolut reproduzier- und vergleichbare Ergebnisse zu produzieren. Und ja, hier handelt es sich um einen Hersteller, der dieses Ziel in nahezu idealer Weise umgesetzt hat.

Es gibt für quasi jeden Geldbeutel etwas aus Geithain – von ganz klein bis eben auch ganz groß. Im direkten Vergleich zu einer 800 empfinde ich die 811 fast schon als Sonderangebot und ja, 30 k€ sind viel Geld. Schaue ich mir aber manch absurde Preisschilder anderer Hochglanzprodukte an, die eben im Schwerpunkt durch ihre bloße Erscheinung zu glänzen vermögen, akustisch aber weit hinter der zu erwartenden Performance hinterherhinken, dann merke ich immer wieder, wie realistisch Produkte aus dem Hause ME eingepreist sind. Empfindet man das persönlich als zu teuer, dann steht einem auch der Kauf anderer Produkte frei – es herrscht kein Kaufzwang! Objektiv betrachtet sind die Produkte aber preiswert, im Sinne von den Preis wert!

@Meik Wippermann

ML 811K1- Eindrücke von der High End 2018

Einen schönen Sonntag allerseits,
ich breche heute ausnahmsweise und einmalig mit meinem Prinzip, mich an keinem Internet-Forum zu beteiligen oder Beiträge für ein solches zu verfassen. Aber die zahlreichen überaus euphorischen Reaktionen, welche die ML 811K1 auf der diesjährigen High End in München bei den vielen Besuchern, vor allem aber auch bei Musikern und Tonmeistern ausgelöst haben, veranlassen mich zu dieser Ausnahme.
Vorzustellen brauche ich mich wahrscheinlich nicht. Die meisten werden mich aus den diversen Veranstaltungen kennen, die Claus Bücher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten durchgeführt hat. Ich komme immer sehr gerne nach Taunusstein, die familiäre Atmosphäre ist einmalig, der Klang in den verschiedenen Studios – in Stereo wie in Mehrkanal – fantastisch.
Seit Jahren organisiere ich auf der High End einen Raum (K1B, etwa 110 qm), bei dem nicht die Vorführanlage die prominente Rolle hat, sondern die verschiedenen Tonmeister, die anhand ausgewählter Hörbeispiele Einblick in ihren Aufnahmealltag geben. In diesem Jahr waren Bert van der Wolf von Northstar Recording Services (er arbeitet unterwegs mit fünf Geithain RL 906), Jean-Marie Geijsen von Polyhymnia (er arbeitet seit 30 Jahren als Tonmeister und hat in praktisch allen bedeutenden Konzertsälen der Welt aufgenommen) sowie Ronald Prent von den Wisseloord Studios (er ist tontechnisch verantwortlich für Herbert Grönemeyers „Mensch“ und für diverse Alben von Peter Maffay, Udo Lindenberg, den Scorpions, David Garrett, etc.). Alle Tonmeister waren sich schnell darin einig, dass die neue ML 811K1, auch angesichts des bekannt hohen Niveaus der sächsischen Monitore, etwas ganz Besonderes darstellt. Jeder war mit seinen Aufnahmen sofort „zu Hause“.
Chris Feickert hat das Tonmeister-Trio mit seinen analogen Perlen bereichert, das meine ich vor allem in Bezug auf seine Musikauswahl. Seine klanglich außergewöhnlichen wie emotional bewegenden Musikbeispiele haben viele Hörer berührt, das konnte man leicht an den Gesichtern ablesen. Mir ging das auch so. Meinen geliebten Bert Kaempfert habe ich noch nie so gut gehört. Er stand live und in Lebensgröße vor mir.
Apropos live. Mit Till Brönner am Freitag (er erhielt in unserem Raum den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik) und Wolfgang Katschner von der Berliner Lautten Compagney am Sonntag hatten wir zwei Musiker zu Gast, die so richtig Spaß am Musikhören hatten. Till Brönner sagte, er bekäme beim Hören seiner Trompete (wir haben Tracks aus den Alben „Nightfall“ und „This Summer“ gespielt) über viele Anlagen „stumpfe Zähne“; über diese Anlage allerdings seien seine Zähne besonders scharf. Seine Tonmeister wären mit dem Sound sicher äußerst zufrieden gewesen. Wolfgang Katschner meinte, so gut hätte er seine Aufnahmen (wir spielten Auszüge aus „La Dolce Vita“, „Misterio“ und „Bach without Words“) noch nie gehört. Na, wenn das kein Kompliment ist.


Die ML 811K1 wird uns in den kommenden Jahren in München sicherlich weiterhin begleiten. Jochen Kiesler hat hier, auch und vor allem im Vergleich zur 800K, einen Meilenstein in der Entwicklung von großen Regielautsprechern gesetzt, der seinen bisherigen Kreationen die Krone aufsetzt. Ich kann jedem, der nicht in München dabei sein konnte, wirklich nur empfehlen, sich auf den Weg nach Taunusstein zu machen und sich die 811er in Ruhe anzuhören. Sie werden keinen 911er mehr brauchen …
Ihr/Euer
Meik Wippermann

Taunusstein:

@Matthias D:

Hallo Claus,

vielen Dank, dass Du heute für mich Zeit hattest, war es mir doch heute endlich möglich mich zum ersten Mal mit einem sächsischen Tier auseinandersetzen zu können.

Der erste Anblick war noch geprägt von verschiedenen Aussagen, groß, bullig, sehr edel.

Letzteres kann ich uneingeschränkt bestätigen, das Furnier ist sehr hochwertig und dem Tier angemessen. Von den Abmessungen her erinnert mich das Tier sehr an die Genelec 1238, vor der ich irgendwann auch schon einmal sehr interessiert stand.
Der zweite Eindruck war, hier sind meine 930 und der Basis 14 jeweils in einem Gehäuse.

Als Claus endlich mit einem Musikstück startete, dauerte es exakt 7 Sekunden und ich wusste, was Chris und Sigi mir sagen wollten.

Dieser Lautsprecher ist auch unter den Produkten von Geithain noch einmal etwas Besonderes. Diese Autorität, diese Livehaftigkeit und diese Leichtigkeit gerade in den Höhen ist einfach nur verdammt nah am Original.

Interessant ist auch, dass dieses Tier in diesem Raum bei Claus so aufspielt, also nicht zwangsläufig 50 Quadratmeter oder mehr benötigt.

Ich habe mir trotz relativ knapp bemessener Zeit, eigentlich will man gar nicht aufhören mit dem Tier Musik zu erleben, einen sehr bleibenden Eindruck verschaffen können.
Exemplarisch möchte ich hier das hervorragend aufgenommene Album Credo
https://www.amazon.de/Grimaud-Credo-…8836466&sr=8-1 erwähnen, das angefangen mit den zarten Tönen eines Flügel beginnt und im Fortissimo von Beethovens „Chorfantasie“ und Arvo Pärts „Credo“ endet.
Hier habe ich zum ersten Mal meine mehrkanalige Version dieser SACD nicht vermisst.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen wirklich besonderen Lautsprecher von Claus einmal vorführen zu lassen.

Ach ja, vor dem Tier spielten lediglich ein Apple Macbook, Roon und der RME DAC.

„La Potenza Pura“…..“Die pure Kraft“: Geithain RL 811K1 Aktivlautsprecher

Im Mehrkanalraum von Geithain,Merging (Konferenzraum K1B Musik ist Grenzenlos) war sie in München 2017 und auch 2018 auf der High – End zu hören.

 

Jetzt steht sie bei Claus Bücher in Taunusstein: die ML 811k1.

Hier der Link zur Homepage:
http://www.me-geithain.de/index.php/de/ … r/ml-811k1
(Die untere Übernahmefrequenz liegt aber bei 350 Hertz – nicht 550.)

Unser erster Eindruck als wir sie in Taunusstein sahen: Die sind doch noch größer als wir dachten. Im Vergleich zu dem, was klanglich rauskommt, sind sie aber dennoch ziemlich klein. Die Proportionen stimmen. Irgendwie erinnern die 811er von der Form her an alte, große Flaggschiffe aus den siebziger und achtziger Jahren. Wir finde sie optisch sehr gelungen

Hinten gibt es außer den beiden Schaumstoffschlitzen für die Bassniere und dem mächtigen Speakon-Anschluss nichts zu sehen. Das daumendicke Kabel mit den getrennten Zuleitungen für die drei Systeme mündet in die kanalgetrennten beiden Endstufen im Studiorack-Format. Das ist nüchtern, klar, zweckmäßig und durchaus ansehnlich. Die Endstufen mit mehr als 3 KW pro Seite werden im Betrieb nur handwarm.

Nachdem wir unser Messequipment aufgebaut hatten, haben wir mehrere Dutzend Messungen durchgeführt, um die im sogenannten Schaufenster – Raum optimale Aufstellung und Einstellung zu finden. Da die Geithain-Mannen vorerst nicht wollten, dass man den bordeigenen DSP-Prozessor verstellt, haben wir die nötigen kleineren Anpassungen einfach mit dem DSP-Equalizer des RME ADI-2-DAC vorgenommen. Dabei ging es allerdings nur um Feinheiten.

Größere Veränderungen gab es durch das Verschieben der Boxen. Die beste Lösung für diesen Raum sieht nun folgendermaßen aus: LS relativ weit hinten, Basisbreite 3,30 m, Hörabstand 4 m. damit landen wir also bei einem leicht gestreckten Stereodreieck. Die dann noch übrigen kleineren Abstimmungsdefizite erfolgten wie gesagt per DSP. Die Einstellungen gelten natürlich nur für diese eine Position der LS. Der ADI-2-DAC läuft jetzt außerdem über AKKU, um auch dort das Optimum herauszukitzeln.

Nun zum Klang.

Was zuerst auffällt, ist die absolute und kompromisslose Souveränität dieses Lautsprechers. Es genügen wenige Takte, um die Gewissheit zu erlangen, dass alles, was man diesem Lautsprecher vorsetzt, in jeder beliebigen Lautstärke und ohne den Hauch einer Verzerrung, Kompression oder „Zuschnürung“ wiedergegeben wird. Der Klang ist jederzeit bis in abartig hohe Pegel hinein impulsiv, klar, sauber, durchhörbar und völlig stressfrei. Die Höhen bleiben jederzeit klar und mild. Nichts – aber auch gar nichts – sägt, zerrt oder piekt im Ohr! Und der Klang ist vor allem eines: groß und mächtig.

Wir würden sagen: In Räumen ab 30 m2 geht das – und sogar sehr gut.

Mammomann! Was für eine Geithain!
Für unsere Augen und Ohren ist sie das Meisterstück von Joachim Kiesler. Dieser Lautsprecher gehört garantiert zum  „Weltbesten“ im Segment der großen Lautsprechern und von diesen ist er mit Abstand der günstigste!

Also: Auf nach Taunusstein!
Die Reise lohnt!

 

Der FG am Hörplatz: Kleinere Restwelligkeiten im Bass sind noch vorhanden. Sie stören aber nicht weiter.

Roon und HQ-Player/Rosita Engine von Chris F.

Hallo zusammen,

ich möchte hier kurz zusammenfassen, wie Roon und der HQ-Player zu konfigurieren sind. Beide Programme kann man jeweils als Demo laden und installieren. Ich gehe an dieser Stelle davon aus, das ist bei euch bereits geschehen.

Zuerst machen wir uns an die Basics, denn zu allererst sollte die Rosita in den Systemeinstellungen als Ausgabegerät markiert sein. Ist dies nicht der Fall, wird sie im Midi-Setup in der Regel nicht als Ausgabegerät angezeigt – zumindest ist das bei mir reproduzierbar so der Fall (gewesen):

Auf Ton klicken

Wie gesagt, das ist absolut notwendig, da die weitere Konfiguration sonst nicht klappen wird und die Rosita nicht angezeigt wird.

Dann das Midi-Setup starten (Finder->Programme->Dienstprogramme->Audio-MIDI-Setup.app)

Wir klicken nun auf das + Symbol, das sich unten links befindet und wählen „Hauptgerät erstellen“ aus.

Spätestens jetzt wird die Rosita angezeigt und dann sieht das zunächst so aus:

Nun müssen wir noch die Pi auswählen:

Das war eigentlich die größte Hürde. Jetzt geht es an den HQ-Player, denn der Grundstein ist gelegt.

Den HQ-Player starten

und CMD – , auf der Tastatur drücken – so kommen wir in die Einstellungsseite des HQ-Players.

Bitte nehmt die Einstellungen so, wie sie hier abgebildet sind. So funktioniert das. Ich hätte auch noch die Möglichkeit die Pi direkt zu wählen:

Egal ob Hauptgerät mit Ausgabe via Pi oder Pi direkt gewählt wird – es macht keinen Unterschied!

Seitens des HQ-Players war es das dann eigentlich auch schon. Nun wäre Roon dran und dort geht es darum die Ausgabe in den HQ-Player zu „pipen“. Auch das ist kein Hexenwerk, denn Roon erkennt den HQ-Player direkt als Netzwerkgerät und somit reicht einfaches Anklicken und Bestätigung der Auswahl.

Roon starten -> CMD – , drücken und man ist wieder in der Einstellungsseite von Roon

Wir gehen hier bei Audio auf „+ Add Network Device“

Nicht die Pi direkt anwählen, da Roon sonst direkt zur Pi streamen wird…

Roon bietet sofort den installierten HQ-Player an -> diesen anklicken

Und dann sieht das so aus:

So, das war das gesamte Setup – Roon ist über eine App via iPad und Konsorten (auch Android, etc) steuerbar. Aber jetzt müsste Musik kommen, gesetzt den Fall, ihr habt Eure Bibliothek schon eingebunden.
Das geht in Roon Einstellungen im Bereich Storage. Hier einfach den Ort Eurer Musik-Files wählen und das war es dann auch schon.

Happy listening wünscht,

Chris

Es ist vollbracht, analoge Hochpegelerweiterung für den RME-ADI-2 DAC

ich habe ja schon geschrieben, ein analoger Hochpegel- Eingang für den RME-ADI-2 wäre perfekt. Es geht……

damit!

daran habe ich meine

geniale analoge Eingangserweiterung den Demion Pro Gold angeschlossen (VK 169€) und habe erst mal die Revox – Bandmaschine und den Firebird Plattenspieler an dem RME eingebunden. Ich weiß nicht ob ein integrierter am Hochpegel am RME noch besser wäre, aber es funktioniert sehr gut !!!!Das läuft jetzt über den RCA-Digital Eingang des ADI-2.

die Revox

der Firebird und Phono-Pre

Kleines Studio: RME ADI 2DAC+Geithain RL906 und Geithain SUB Basis 11K

Jetzt ist das kleine Studio von der Wiedergabegüte, meinen großen Studios angepasst!! Wenn man bedenkt das dieser kleine Raum, mit weiten Abstand mein akustisch schwierigster Raum ist, dann ist das erzielte Ergebnis überragend.
Warum das ganze?
Der RL 906 http://me-geithain.de/index.php/de/s…sprecher/rl906 ist mir eine Herzensangelegenheit, die begleitet mich seit 1991 und führte schon ein wenig ein Schattendasein in den letzten Jahren bei mir im Taunusstein, durch den RME ADI 2 DAC https://www.rme-audio.de/products/adi_2-dac.php wurde diese wieder wachgeküsst!!!!
Diese Anlage spielt so überzeugend, ob mit oder ohne Basis 11k http://www.me-geithain.de/index.php/…oofer/basis11k , das es eine wahre Hörfreude ist. Was gäbe ich dafür, wenn der RME noch einen analogen Eingang hätte, aber sei es drum, dieses Gerät ist ein absolutes Sonderangebot!!!!!!!

1.Frequenzgang

2. Nachhall(RT60) mit Korridor für Hifi-Räume

Furman AC 210 Netzfiler

Seit einiger Zeit bieten wir den Furman AC 210 Netzfilter an.

Wer ist Furman?

Seit 30 Jahren die No.1 im Powermanagement
FURMAN ist seit 30 Jahren spezialisiert auf Strommanagement und weltweit die Nummer 1 auf diesem Sektor im Bühnenbereich. Jim Furman war einer der verantwortlichen Tontechniker der US-Country-Rock Band „The Grateful Dead“ und maßgeblich an der Produktion Ihres legendären Livealbums „Europe `72“ beteiligt. Heute gibt es kaum ein Konzert ohne FURMAN. Die gesamte Erfahrung und bewährte Technik wurde nun genutzt um Produkte speziell für den Musik- und Heimkinofan zu entwickeln. Insbesondere die Einstiegsdroge AC-210A e dürfte vom Preisleistungsverhältnis absolut einmalig auf dem Markt sein. Für nur 198,- erhält der Kunde einen kompletten Blitzschutz, verbesserte Bild- und Tonualität, sowie eine höhere Lebensdauer der angeschlossenen Geräte. Insbesondere wenn es sich um Schaltnetzteile oder Beamer(-lampen) handelt!

Wissenswertes zu Netzfiltern
 
Sauberer Netzstrom ist wichtig für eine saubere Musikwiedergabe. 
 
Leider ist der Strom aus der Steckdose heute nahezu immer durch mehr oder weniger starke Störkomponenten verschmutzt. 
Netzfilter helfen den Strom zu säubern und so der Musikanlage bestmögliche Voraussetzungen für eine wohlklingende Musikwiedergabe bereitzustellen. Wenn alles stimmt, klingt es klarer, kontrast- und detailreicher und entspannter. Die Musik entsteht vor einem „schwarzen“ Hintergrund der Stille, was sie unmittelbarer erfahrbar macht.
 
Netzfilter müssen nicht groß sein. Die Wirksamkeit ist wichtig. 
 
Beste Erfahrungen haben wir mit dem kleinsten Modell der im Profi-Bereich angesiedelten amerikanischen Firma Furman gemacht, das zusätzlich auch noch über einen sehr wirksamen Schutz gegen Blitzeinschläge in der Nähe verfügt.
Der Furman Power Conditioner AC 210 AE ist nur so groß wie ein Buch und verfügt nur über zwei Steckplätze, die – wegen der geringen Maße auch nicht als Schuko-, sondern als Kaltgerätestecker ausgeführt sind. 
Das Anschlusskabel zum Endgerät (DAC, CD-Playeer o.Ä.) muss also entweder mit einem „männlichen“ Kaltgerätestecker versehen sein oder mit einem kurzen Adapter angeschlossen werden.
 
Die geringe Anzahl der Steckdosen am Furman ist nach unserer Erfahrung kein Nachteil – im Gegenteil.
 
Zahlreiche Kundenfeedbacks bestätigen die Erfahrung, dass es klanglich sehr viel besser ist, jedem einzelnen Endgerät einen eigenen Furman 210 zu spendieren. In Anbetracht des sehr moderaten Preises von rund 200 Euro pro Stück liegt man in der Summe für mehrere Geräte immer noch unter dem Preis, den Furman und andere Hersteller für Geräte mit mehreren Steckplätzen aufrufen.
 
Beim Einsatz von Netzfiltern ist noch ein weiterer Aspekt wichtig, der oft nicht berücksichtigt wird:
 
Netzfilter wirken in beide Richtungen! Wenn vor einen CD-Spieler, DAC oder Verstärker ein Netzfilter geschaltet wird, hält er zwar Störungen aus dem Stromnetz vom Endgerät fern, verhindert gleichzeitig aber auch, dass das angeschlossene Gerät seinen eigenerzeugten „Schmutz“ – und das machen alle Geräte! – ins Netz abgeben kann. Die Störungen prallen quasi am Filter ab und werden ins Gerät zurückgeworfen, wo sie dann schädlich auf den Klang wirken können.
 
Abhilfe schaffen spezielle Kaltgerätekabel mit Ferrit-Ummantelung. 
In diesen Kabeln sind die eigenerzeugten hochfrequenten Störkomponenten aus dem Hifi-Gerät gezwungen, auf der Strecke zurück zum Filter die Ferritummantelung des Kabels im Rhythmus ihrer hohen Frequenz permanent umzupolen.
Das kostet Energie und lässt diese Störungen totlaufen.
 
Bestens geeignet für diese Aufgabe sind die hervorragenden und im Vergleich zu anderen Produkten preiswerten Netzkabel der renommierten Firma tmr in Berlin. Für den Einsatz an einem Furman werden sie ab Werk mit den passenden Steckern versehen.
Wer also Netzfilter in seine Anlage integrieren möchte, sollte die passenden Kabel nicht vergessen. 
In der Summe sind die erzielbaren Klangverbesserungen es allemal wert.
 
Bei uns gibt es beides im Paket – und mit Kabellängen nach Wunsch des Kunden.

Hier der Bericht meines Kunden und Freundes Rainer in einen Forum:

Nachdem ich mich in den vergangenen Jahren vornehmlich mit Raumakustik beschäftigt habe und meinen Hörraum so weit wie möglich optimieren konnte,
wollte ich mir noch einmal das Thema Stromversorgung vornehmen.

Vor vielen Jahren habe ich mir schon eine gesonderte Leitung mit eigener Schmelzsicherung für die Anlage gelegt.
Mit Störungen wie Knacken oder Brummen hatte ich nie zu kämpfen.
Trotzdem wollte ich wissen, ob da noch etwas geht.

Voodoo kommt mir dabei nicht ins Haus. Darum habe ich mich für ein Produkt aus der Profiszene entschieden, von dem ich Gutes las und das im Vergleich
zu „Hifi“-Geräten geradezu spottbillig ist. Das Gerät heißt Furman AC-210 A E, ist in etwa so groß wie ein dickes Buch und
kostet z.B. bei Claus BücherHifi Studios schlanke 199,- Euro. Das Gerät reinigt und schützt zugleich, wobei allein der letzte Aspekt die Anschaffung lohnen würde.
Das Innenleben sieht sehr solide aus, ohne dass ich zum Schaltungsaufbau etwas sagen könnte.

Das sehr stabil wirkende Kästchen verträgt 10 Ampere, was für meine gesamte Anlage nicht ganz reicht.
Darum habe ich mir zunächst eines für die Kleinsignalfraktion bestellt – sprich: La Rosita Streamer und Vorstufe.

Etwas ungewohnt sind die Ausgangsbuchsen, für die es aber kurze Adapter auf Schuko gibt. Damit kann man die eigenen Stromkabel behalten. Die Installation ist unproblematisch.

Nach der Einbindung des Furman AC-210 A E habe ich natürlich gelauscht, ob sich da irgendwas tut.
Ich kann bisher nur soviel sagen: Ja, da bleibe ich dran. Das Ding bleibt drin – nicht nur unter Schutzaspekten.
Ich habe sogar noch zwei weitere bestellt, die dann jeweils einen Sub und eine 901k bedienen werden.
Ich werde weiter berichten.

Seit gestern kümmern sich nun insgesamt drei Furman AC-210 A E um die Stromversorgung meiner Anlage:

Nr. 1 ist – wie beschrieben – mit der KLeinsignalabteilung verbunden. An den beiden Steckdosen hängen also La Rosita Streamer und Vorverstärker.
Nr. 2 bedient den linken Kanal (Subwoofer Basis 14k plus 901k).
Nr. 3 ist für den rechten Kanal (Subwoofer Basis 14k plus 901k).
Bei der Gelegenheit habe ich die Phasenlage aller sechs angeschlossenen Komponenten geprüft.
Offensichtlich wirkt die Zufuhr gesäuberten Netzstroms durch die Furmans positiv.
Der Klang kommt mir noch etwas klarer und energiegeladener vor.
Zudem sind meine Geräte nun auch gegen Spannungsspitzen aus dem Netz wirksam geschützt.

Rainers Fazit:

So!
Fenster auf und weit rausgelehnt!
Mit den 3 Power Conditionern AC-210 A E von Furman klingt es eindeutig besser!
Der Klang ist noch klarer, reiner, stressfreier und natürlicher als er ohnehin schon war. Binnenstrukturen vor allem im Bass dröseln sich noch mehr auf.
Wichtig außerdem: Es gibt keinerlei Dynamikbremsen o.Ä. – im Gegenteil!
Das ist schwer zu beschreiben, aber für mich völlig klar.
„Nachgehört“ habe ich dem Phänomen mit zahlreichen Titeln unterschiedlicher Gattung und Besetzung: Stimmen, Soloinstrument, Klavier, großes Orchester, Streichquartett, Jazz-Trio….
Überall dasselbe!

Nie mehr ohne Furman!
In Anbetracht der überschaubaren Investition eine dicke, fette, pralle Empfehlung!
Gruß!
Rainer

Diese Schilderung von Rainer hat mich sehr neugierig gemacht und wir haben im Dezember drei Furman bestellt, und diese sogleich ausprobiert.

@Peter

Bei Claus lief auch der Pre-Pre über einen eigenen Furman.
Ich konnte es kurz hören. Sehr schön.

Das war ja nur der Anfang!

Danach haben wir einen Furmann vor die Phonovorstufe gehängt und später noch Einen vor die Quad Folien!

Es war jedes mal umwerfend wie viel da klanglich zu holen ist. So locker hörbar ohne jede Konzentration auf das gespielte Musik Material.

Ich stand links hinten im Raum und konnte spielend verfolgen wie die Instrumente an Struktur und Fokussierung gewonnen haben.

Der klangliche Zugewinn wird sicherlich bei jedem zu Hause unterschiedlich sein, je nach dem wie verseucht sein Strom ist,

aber allein der Sicherheitsaspekt ist, durch den integrierten Überspannungsschutz ,schon einen Furmann wert.

Denn die Teile sind im Vergleich zu Produkten im High-End -Bereich echt schon als billig anzusehen.

Mein Power-Plant-Premier (das kleinste Gerät) von PS-Audio kostet schon 2.200,-€!!!

Drei Furmänner (haben zusammen einen Steckplatz mehr) kosten nur 597,-€!!!

Ich bin stark am Überlegen ob ich meinen PS-Audio verkaufen und auf die Furmänner umstellen soll.

Peters Test zu Hause:

Nachdem hier im Forum schon Einige ihre Erfahrungen mit dem Furman AC 210 AE beschrieben haben möchte ich nun auch meinen Senf dazu geben.

Die Test Anlage bestand aus den Lautsprechern La Montespan von La Rosita, angetrieben von dem Röhrenvollverstärker Zardoz Bird.
Digital war der Streamer Zeta von La Rosita im Spiel. Der Analogstrang bestand aus dem Firebird von DFA mit einem 12 Zoll-Arm von Schick
und einem Ayame-Tonabnehmer an der großen Phono-Vorstufe samt großem Netzteil von Monk Audio.Alle Geräte außer dem Firebird waren mit
Stromkabeln von La Rosita an einer Netzleiste von Clockworkaudio angeschlossen.

Begonnen habe ich mit einem Furman an den ich den Verstärker anschloss. Der klangliche Unterschied war enorm. Sofort hörbar. Ohne konzentriertes
Testhören eindeutig nach zu vollziehen. Bei manchen Veränderungen in der Kette stellt sich die Frage ob es nur eine Veränderung ist oder ob es eine
Verbesserung ist.
Diese Frage stellte sich mir hier nicht! Es war sofort klar das es sich um eine klangliche Verbesserung handelt wie ich sie so selten erlebt habe.
Die Musik wurde subjektiv lauter. Der Hintergrund leiser und schwärzer. Die Sprachverständlichkeit nahm etwas zu. Die Instrumente klangen natürlicher.
Bei einem Stück klang der Synthesizer plötzlich mehr wie ein echtes Klavier. Das gesamte Klangbild bekam mehr Ordnung.
Das beste aber war das alle Verbesserungen in einem Maße waren das alles in einem harmonischem Einklang hervor trat.

Als nächstes kam an den zweiten Anschluss des Furmans eine Dreier-Kupplung dran. Dort schloss ich den Phonovorverstärker von Monk an.
Klanglich passierte wieder das Gleiche wie beim Vollverstärker aber in einem geringerem Ausmaß.
Den zweiten und dritten Steckplatz bekamen nach und nach der Firebird und die Zeta. Es wurde immer besser allerdings auch immer weniger je mehr Gräte
an einem Furman hingen. Immerhin hatte ich zu diesem Zeitpunkt vier Geräte an einem Furman!

Die Konsequenz war, ich musste dem Claus noch einen Furman aus den Rippen leiern. Was ich dann auch am nächsten Wochenende tat.

Wieder zu Hause fiel mein Blick zu erst auf meinen Kopfhörer. Das könnte ich zu erst ausprobieren. Also schnell ein paar Lieder gehört und dann den Furman
hinter den Violectric Kopfhörervorverstärker geklemmt.
So habe ich meinen Hifiman lange nicht gehört. Das erinnerte mich an einen sauteuren Kopfhörervorverstärker (ich weis den Namen nicht mehr)
den mir DeMaggus mal geliehen hatte. Volltreffer! Ich habe an diesem Abend nichts mehr ausprobiert. Ich habe bis spät in die Nacht Musik nur mit
meinem „neuen“ Kopfhörer genossen.

Am nächsten Tag habe ich den Zardoz Bird einzeln an den zweiten Furman angeschlossen. am ersten Furman blieb alles andere wie zuvor.
Was soll ich sagen? Wieder wurde es besser. Es hatte den Anschein das der klangliche Zugewinn um so höher ausfällt je weniger Geräte angeschlossen sind,
obwohl der Furmann bisher elektrisch kaum an seine Grenzen kam. Seltsam, aber war so. Danach folgte ich meiner Vermutung, das es um so besser klingt
je weniger Geräte an einem Furman hängen hat ja unser Rainer (Eusebius) schon festgestellt, und schloss am ersten Furman nur noch ein Gerät an.
Abwechselnd war das der Firebird, die Monk und die Zeta. Bei allen drei einzelnen Geräten war der Effekt größer als wenn zwei oder gar drei Geräte angeschlossen waren.

Jetzt wollte ich Nägel mit Köpfen machen. Also habe ich nicht wie angekündigt Claus seine Furmänner zurück gebracht, sondern habe ihm unter lautem Protest seiner seits
zwei weitere Furmänner aus seiner Anlage im blauen Raum entführt.

Jetzt hatte ich für jedes Gerät einen eigenen Furman und ich muß dem Rainer recht geben. Ein Furman pro Gerät ist die Krönung. Es hört sich vielleicht schon abgedroschen an,
aber wiederum hat der Klang in der oben beschriebenen Weise enorm zu gelegt.
Ich bin fix und fertig! Ich habe noch nie, noch nie, einen solch großen klanglichen Zugewinn für so kleines Geld erlebt!

Sobald es mein Spielgeldkonto wieder her gibt werde ich mir fünf von den Furmännern zu legen.

Vorher aber muß mein bis heute so geliebter PS Audio Power Plant Premier mich verlassen. Er hat keine Chance gegen die günstigen Furmänner.

Dann werden die Kabel und Furmänner auch schöner verlegt:

Hier nur mit drei Furmännern (es wurde noch schlimmer).

@Rene

Hallo beisammen

Nachdem das Wunderkästchen hier und auch beim Claus im Studio so „über den Klee“ gelobt wurde
habe ich mir gedacht ich muss hier mal einen Voodoo-Test machen.
Grundsätzlich gehöre ich ja eher zu den skeptischeren Zeitgenossen und für mich war nicht nachvollziehbar
warum so ein Netzfilter-Kästchen besser sein soll, als eine vernünftige Steckerleiste mit entsprechenden Filtern.

Also gestern flux zum Claus,der mir dankenswerter Weise einen Furman inkl. Adaptern ausgeliehen hat.
Zuhause angekommen stellte sich die Frage, vor welchem Gerät zuerst einschleifen.
Die Wahl fiel auf den Phono-Pre und den Plattenspieler.
Zum Vergleich wird an meine Oelbach Powersocket 907 (mit HF-Filtern) Steckerleiste angestöpselt.

Mein erstes Augenmerk galt den Gleichlaufschwankungen meines Micro Seiki.
Im Netz hatte ich gelesen, dass schwankende Spannungsversorgung durchaus auch zu dergleichem führen kann.
Zur Bewertung/Messung verwende ich die Platter Speed 7″ nebst App vom Chris.
Um es kurz zu machen, hier konnte ich keine Verbesserung erziehlen.
Was aber auch bedeuten mag, dass das Problem nicht in einer schwankenden Spannungsversorgung liegen muss.

Das Grundrauschen des Phono-Pre, welches so ab 12 Uhr-Stellung des Lautstärke-Reglers einstellt, geht leider auch nicht weg
Also die erste Platte (Andreas Vollenweider – Caverna Magica) auf den Dreher mit vorgeschaltetem Furman.
Klingt alles sehr sauber, detailliert, gut aufgeräumt und räumlich.
Nach dem ersten Stück Tonabnehmer hoch, Phono-Pre an die Oelbach leiste, Tonanehmer wieder vor dem ersten Stück platziert und los.
Mh…klingt anders. Vor allem klingt es seltsamer Weise etwas aber deutlich wahrnehmbar leiser.
Dadurch kommen die Höhen nicht ganz so klar und gleichberechtigt zu den anderen Frequenzbereichen, die Bühne verliert etwas ab Breite und Tiefe.
Also den Furman wieder davorgesetzt…ja ganz eindeutig lauter. Bühne wieder tiefer und breiter.
Die Höhen sind wieder klarer.
Dieser Effekt stellt sich gewohnter Maßen auch ein, wenn ich den Lautstärke-Regler etwas weiter aufdrehe.
War hier aber nicht der Fall, der steht die ganze Zeit auf der gleichen Position.

Was aber noch auffällt…der Bass geht spielt gefühlt etwas tiefer, trockener.
Die Saiten der Harfe klingen etwas härter angeschlagen, eher wie Metall-Saiten als wie Kunstdarm-Saiten.
Insgesamt wirkt alles etwas, ich nenn es gerne „crisper“, etwas weniger weich in der Darstellung.
Dadurch zeichnen sich einzelne Instrumente gefühlt etwas schärfer ab, besser vom Nachbar trennbar.
Alles aber ohne unnatürlich zu kingen.

Bei der nächsten Scheibe (Haiku Salut – Etch and etch deeper) bestätigt sich vor allem der Eindruck des tieferen und durchaus druckvolleren
trockenen Bass. Hier kam die Vinyl-Wiedergabe irgendwie nie an den Bass der Wiedergabe vom Streamer heran.
Ohne Furman klingt der Bass nicht ganz so tief und trocken federnd. Obwohl ich den vorher grundsätzlich nie unterrepräsentiert oder schwammig empfand.
Der Rückbau auf die Oelbach-Leiste zeigt aber, er verliert etwas an Tiefgang und knorriger Trockenheit.

Der letzte Vergleich (Nick Drake – Bryter Layter) zeigt wieder , wie beim Wechsel zwischen Oelbach-Leiste und Furman die Tiefenstaffelung der
Bühne und die Ordnung/Abgrenzung der einzelnen Protagonisten variiert. Nicht um Welten, aber dennoch nachvollziehbar.

Was sagt mir das also in Summe?
Es gibt offensichtlich Unterschiede in der Güte von Filter-Technologien. Dass sie auf diese Art und Weise wahrnehmbar sind hätte ich nicht gedacht.
Motiviert mich aber mit dem über´s Wochenende ausgeliehenen Furman auch mal an den anderen Geräten und meinen 901 zu experimentieren.

Als Fazit empfehle ich jedem, auch wenn er schon andere (und mit Sicherheit deutlich teurere) Filterlösungen im Einsatz hat, auf jeden Fall mal
mit dem Furman zu experimentieren. Versuch macht kluch und zu verlieren hat man nichts außer der gewonnenen Erkenntnis.

Viele Grüße
René

Wir haben immer Furman, zum zu Hause testen da!

Ich kann jeden nur den Tipp geben dies mal zu probieren.

Ihr

Claus Bücher

Edwards Audio by Talk Electronics

Das letzte Jahr ging für mich mit einigen wichtigen Neu-Entdeckungen wie den Furman und die sehr überzeugenden Produkten von Dereneville zu Ende!

Ich ahnte nicht, das es in 2017 so weiter gehen sollte. Die Vorgeschichte, mein Freund Lutz suchte für seine Zweit – Anlage einen noch bezahlbaren Vollverstärker, der zu einer dreißig Jahre alten Audioplan Kontrast passen sollte. Ich persönlich hatte keine Lust mich mit den mir bekannten Rotels, Cambridge, Reagas dieser Welt zu befassen und machte mich auf die Suche.
Ein Produkt, das mich sehr überzeugt hatte war Heed Audio aus Ungarn, aber es kam alles ganz anders. Ich besorgte mir für einen Kunden für seinen Rega Plattenspieler einen Antriebsriemen mit den Namen „Little Belter“ von Talk Electronics.

Talk was? Hatte ich schon mal gehört, aber das war ewig her, dann fiel mir ein, das ich vor geschätzt hundert Jahren mal extrem günstiges Lautsprecherkabel an diversen englischen Anlagen von diesen Hersteller verkauft hatte.
Also informierte ich mich mal über diesen Hersteller und fand heraus, das diese auf der Insel sehr bekannt und vor allen über ihre Plattenspieler und das sie eine Elektroniklinie bringen mit den Namen Edward Audio. Mein Bauch Gefühl sagte mir das machen wir. Also bestellte ich für den Lutz, den allerersten lieferbaren Vollverstärker IA2 MK2 ohne diesen jemals gehört zu haben!
Gestern kam das Teil und ich schloss diesen an den großen Quad Elektrostaten an.

Schon nach den ersten Takten war klar, das wir etwas ganz besonderes gerade hören, für mich war das ganze, da ich vor mehr als dreißig mitgeholfen hatte, die Firma Nytech, später den MF A1 und dann Etalon und, und, bekannt zu machen eine Offenbarung.
Der Zufall will es, das ich wahrscheinlich den klanglich besten Vollverstärker von Preisleistungsverhältnis, den ich jemals in den Fingern hatte gerade hörte. Das ganze kostet 899 € und wenn die anderen Komponenten in ihrer Preisklasse, wie der Verstärker für 499 € oder die Vorstufe für 699 €, auch so aufspielen, dann habe ich einen Hit fürs Geld gefunden.

 

 

 

Testbericht „Hörerlebnis“ Geithain 801K1

Testbericht „Hörerlebnis“ Geithain 801K1

in der aktuellen Hörerlebnis ist ein Testbericht über das Vollaktive Lautsprechersystem ME 801k1 erschienen, den ich jetzt einstellen darf. Dieses System stellte ich auf der HighEnd 2016 in München erstmalig vor.

Meik Wippermann, verfasste meiner Meinung nach, einen hervorragende Hörbericht über diese Ausnahme Lautsprecher.

c57082cd8f59ba9f1f7ad629b0adac22

Das „K1“ steht übrigens für aktive Lautsprechersystem, deren gesamte Elektronik in seperaten, vom eigentlichen Lautsprecher getrennten Gehäusen untergebracht ist!

Dies hat den Vorteil das der Lautsprecher von seinen Abmessungen (RL 801K) kleiner wird.

Die 801K kann man, wenn man den Bericht nachvollziehen will, bei mir in Taunusstein Probehören, akustisch sind beide Modelle indentisch.

Wie immer im Anhang der Testbericht als PDF

mw 97 ME801K1

Interview mt Joachim Kiesler

images

Interview mit Herrn Kiesler bei der Veranstaltung

Download: https://we.tl/h0DsYxuWAQ

Internationales
Radiokunst-Festival
Halle (Saale)
1. – 30. Oktober 2016

http://radiorevolten.net/

der Joachim ist ja schon zu Lebzeiten eine Legende und ich wünsche viel Spass beim anhören.

COMING SOON „Die neuen Geithain Lautsprecher: RL 934K +RL 921K“

Die neuen Geithain Lautsprecher: Rl 934K +Rl 921K

demnächst kommen zwei neue aktive Lautsprecher von Geithain auf den Markt.

Die Premiere ist bei den Tonmeistertagen im Köln und dann Ende November, bei meiner großen Geithain Veranstaltung in Taunusstein.

Hier die ersten Bilder:

Geithain: RL 921

RL921K-Front

RL921K-Perspektive

Geithain: RL 934K

RL934K-Front

RL934K-Perspektive

Gehäuseabmessungen RL921K (hxbxt in mm): 550 x 380 x 370
Gehäuseabmessungen RL921K1 (hxbxt in mm): 550 x 380 x 300
Gehäuseabmessungen RL934K (hxbxt in mm): 475 x 325 x 330
Gehäuseabmessungen RL934K1 (hxbxt in mm): 475 x 325 x 250

K1 sind die Varianten mit abgesetzten Endstufen

 

s