So dicht an der Musik wie nie zuvor.

Nach mehr als vier Jahrzehnten Beschäftigung mit hochwertiger Musikwiedergabe bin ich glücklich und dankbar, neben den herausragenden Geithain ML 811K1 ein weiteres absolutes Highlight in meinen Räumen präsentieren zu können, die Revolution IV Active von Gradient Labs.

Mein persönlicher Eindruck aus den ersten beiden Wochen ist Faszination pur. Man versinkt förmlich in der Musik. Die Darstellung selbst komplexester Klangstrukturen ist absolut selbstverständlich und unaufdringlich, dabei hochgradig realistisch und völlig frei von den Lautsprechern. Musik wird als Ganzes wahrgenommen, übliche Beschreibungsmuster versagen hier.

Dass mich diese klanglichen Impressionen nicht täuschen, haben die ersten Reaktionen verschiedener Musikenthusiasten bestätigt.

Diese Schallwandler haben etwas Magisches. Vorsicht Suchtgefahr!

 

 

 

 

 

Hier noch einige Impressionen des Gradient Hörraumes:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

„Aki“ hat ein neues Zuhause bekommen

Installation der Gradient 1.4 in einem akustisch optimierten Hörraum.

 

 

Aki

Aki

Eigentlich heiße ich ja Gradient 1.4 und komme aus Finnland, aber in Deutschland könnt ihr mich ruhig „Aki“nennen.

Es lohnt sich unbedingt mich anzuhören, aber ihr werdet in Zukunft eh noch garantiert ganz viel von mir erfahren.

Ich bin vielseitig zu gebrauchen….

ich mache immer eine gute Figur, wenn ich mich wohl fühle.

es gibt auch andere Momente
das wollte ich eigentlich nicht.

Groß bin ich nicht, Aki halt, aber ich bin Weltklasse und trete gegen die ganz großen Buben jederzeit an. Ich brauche auch kein DSP, denn ich komme in jeder Umgebung zurecht.

Bis bald

Euer Aki

Gradient 1.4 Lautsprecher

Erste Höreindrücke über den Gradient 1.4 Lautsprecher

Heute habe ich mir die Zeit genommen, den kleinen Kerlen bei Claus Bücher in Taunusstein mal akustisch auf den Zahn zu fühlen.
Erster optischer Eindruck: Die sehen klasse aus – mancher mag vielleicht sagen: richtig putzig.
Haptik und Verarbeitung sind erstklassig.

Dann der Klang.
Wenn ich nicht schon gesessen hätte, wäre ich vor Verblüffung ins Sofa geplumpst!

Was mir da zu Ohren kam, war schlicht umwerfend.
Von der ersten Sekunde an war klar: Hier spielt ein rundum stimmiger, erwachsener Passivlautsprecher, der wesentlich (!) größer klingt als er aussieht.
Das ist ein LS zum Staunen. Claus tat gut daran, den Geithain-Sub aus der vorherigen Kombi nicht nur stillzulegen, sondern auch aus dem Raum zu entfernen. Sonst würde niemand glauben, dass der Bass, den man hier vernimmt, keine externe Unterstützung erfährt.
Das ist ein sattes, klares und beinahe schon mächtiges Fundament, das nichts vermissen lässt. Wow!

Überhaupt sind Klarheit und Offenheit die Schlüsselbegriffe, um diesen wirklich erstaunlichen Lautsprecher zu beschreiben: Der Klang ist immer souverän und feinsinnig, natürlich und frei, groß und luftig. Es ist die reine Freude! Nie hat man auch nur ansatzweise das Gefühl, dass sich hier ein Lautsprecher anstrengt, um größer zu klingen, als er tatsächlich ist. Ja! Er klingt tatsächlich größer – aber ohne jede Anstrengung, ohne jede Verkrampfung! Einfach phänomenal!

Ich habe keinerlei Verfärbungen, Begrenzungen oder sonstige Schwächen entdecken können.
Das gilt für kleine und große Besetzungen, Klassik, Jazz, Chinesische Trommeln (!). Schlagzeug kommt knackig und trocken, Stimmen haben das richtige Timbre. Der Klang ist niemals lästig, sondern bleibt immer angenehm und stressfrei.

Boah! Was für ein Entdeckung!
Hört es euch an!

Gruß!
Rainer

TMR Monolith 2 zum Sommerfest 2019

Alle sind relativ große Standboxen mit folgenden Abmessungen:

TMR Monolith 3: Breite 49 cm, Tiefe 25 cm und Höhe 125 cm
TMR Monolith 2: Breite 36 cm, Tiefe 22 cm und Höhe 122 cm
TMR Monolith 1: Breite 31 cm, Tiefe 20 cm und Höhe 122 cm

Alle Modelle haben folgende gemeinsame Merkmale:

  • Mittel-Hochton als echte Koaxiallautsprecher (entweder 20, 25 oder 38cm Durchmesser) mit offener bedämpfter Schallwand (Dipol)
  • Tieftöner (entweder 20, 25 oder 38cm Durchmesser) im geschlossenem Gehäuse

  • Aktivbetrieb (Class-D) per Analogeingang:
    unsymmetrisch RCA
    symmetrisch XLR
    digital: (bis 192kHz/24Bit)
    unsymmetrisch S/PDIF
    symmetrisch AES/EBU
    TOSLINK (optisch)
  • Lautstärkeregelung per Remote (Fernbedienung) möglich,
    Quellenwahl erfolgt automatisch nach anliegendem Signal oder ebenfalls per Fernbedienung.
    Ein Vorverstärker ist zum Betrieb nicht notwendig.
  • fest integrierte Frontbespannungen auf Vorder- und Rückseite
  • nur in Lackausführungen lieferbar

Alle verwendeten Chassis sind Hochwirkungsgradlautsprecher mit gleichzeitig sehr hoher Belastbarkeit.
Für einen Schalldruck von 90dB in 1m Abstand z. B. werden beim Typ 38 150mW und beim Typ 25 300mW Verstärkerleistung benötigt, d.h. im Normalbetrieb bleiben Verstärker und Lautsprecher kalt und thermisch verlustarm.

Die Preise stehen noch nicht genau fest, werden aber in der Größenordnung vergleichbarer Passivlautsprecher liegen.
Die technischen Merkmale sind vorläufig, Änderungen vorbehalten.

Intern werden die Signale zur Weiterverarbeitung auf 96kHz up- oder downgesampelt, der DSP arbeitet intern mit 64Bit Double Precision.

Ziel der Entwicklung war es, die Vorteile von Hochwirkungsgradlautsprechern, Koaxialsystemen, offenen Schallwänden, aktiven Subwoofern, Class-D-Verstärkerbetrieb und DSP-Entzerrung und digitaler Ansteuerung ohne deren spezifischen Nachteile in einem Produkt zu vereinen, das sich einerseits maximal kompatibel zum Streaming-, NAS-Betrieb und Ansteuerung per PC darstellt und andererseits höchste Musikalität nach dem derzeitigem Stand unseres Erkenntnis gewährleistet.

Das beinhaltet z.B. größte Dynamik und Auflösung bei allen Lautstärken, Verfärbungsfreiheit und sehr gleichmäßiges Abstrahlungsverhalten.

Die Lautsprecher sind relativ unkritisch in der Aufstellung und können auch z.B. 50cm von der Rückwand entfernt plaziert werden.
Dank ihrer geringen Tiefe könnten sie Problemlöser in kritischen Raumsituationen darstellen.


Mehr als ein NAS (oder hilfsweise ein USB-Stick) und ein Mediaplayer werden im Minimalfall als Frontend nicht benötigt.

Andererseits können die Lautsprechermodelle auch an „konventionelle“ Anlagen problemlos angeschlossen werden.

„Musik kennt weder Grenzen noch Formate“ Das Programm 24.11+25.11.2018

 

Das Programm:

Mehrkanal- Studio

Zeitreise: 2-3-4-5 Kanalaufnahmen

präsentiert von Meik Wippermann

Quelle: NADAC-MERGING + Player http://nadac.merging.com

Lautsprecher: Geithain Aktiv in 5.1 http://www.me-geithain.de/index.php/de/

Nach dem sehr großen Erfolg unserer Vorführung in Darmstadt, anlässlich der Deutschen Hifitage 2018, werden wir dieses Programm auch in Taunusstein präsentieren.

Schaufenster-Studio

Lautsprecher: Geithain RL811K

Vorstufe: Zardoz „Ray“ Röhre

Plattenspieler: Feickert „Firebird“, Tonarm „Kuzma“ und Tonabnehmer Zardoz „Kaliber“

Streaming: La R0sita „Newtron Star“

Blaues Studio:

Die Neuheiten von Chris Feickert: Plattenspieler Volare mit Audioquest PT-9 und Dynavector 10X5 Neo2, sowie einen Blackbird mit REED 1-X und Dynavector 17 DX. Beides wird an der neuen Vorstufe Vero hängen.

Lautsprecher: diverse Geithain im Wechsel: RL921K, RL901K, ME 801K1, ME 804K

Kleines Studio:

RME ADI 2 DAC an Geithain RL 906 und Basis 11K

Ich freue mich sehr, dass der international renommierte niederländische Tonmeister Jean-Marie Geijsen meine Veranstaltung am 24./25 November 2018 mit seinem Besuch beehren wird. Er ist anlässlich einer konzertanten Aufnahme von Carl Maria von Webers Freischütz mit dem Sinfonieorchester des HR in der Alten Oper Frankfurt und wird am Samstagabend sowie am Sonntag in Taunusstein sein.

Neben seinen fantastischen DSD-Remasterings analoger Masterbändern der DGG und Philips werden seine brandneuen Aufnahmen der berühmten Fledermaus und des Balletts Schwanensee zu hören sein.

Ein Musikereignis der Extraklasse!

Ihr/Euer
Claus Bücher


Erste Höreindrücke: Geithain RL 811 K1 Aktivlautsprecher von München High – End 2018 und Taunusstein

Ich stelle hier mal einige Hörermeinungen, aus Foren ein:

München High End 2018

@Siegfried G:

Wie Claus schon schrieb, wir hatten die Geithain RL811K1 letztes Jahr in K1B und diese begeisterte ausnahmslos alle unsere Besucher.
Nun, dieses Jahr wollte einer unserer Tonmeister unbedingt vorne drei gleiche Lautsprecher und da es dzt nur zwei 811K gibt, mussten wir zunächst auf drei 800er ausweichen.
Ich habe mir am Mittwoch abend meine Referenzeinspielung der 4.Mahler unter Haitink im Concertgebow damit angehört und fand den Klang sehr gut, allerdings hatte ich diese Aufnahme aus letztem Jahr noch viel besser in Erinnerung. Am ersten HE-Tag waren dann auch unsere Tonmeister der Meinung die 811K war einfach besser.
Nach Rücksprache mit Herrn Kiesler bot er an, diese am Freitag höchstpersönlich mitzubringen und gleich frühmorgens zu installieren.
Ergebnis: Begeisterung pur bei den Vorführern und natürlich unseren Besuchern am Freitag, Samstag und Sonntag !

Was macht die Ausnahmestellung einer Geithain RL811K1 denn nun aus ?
Habe mir dazu am Freitag abends die 4.Mahler wieder angehört, diesmal mit der Partitur in der Hand, und es zeigte sich wieder einmal, dass dieser Lautsprecher einen bedeutenden Schritt hin zur Live-Aufführung im Konzertsaal darstellt. Selbst PPP-Stellen bleiben klar durchhörbar, verschwimmen nicht in leisen „Gekrummel“, man will nicht sofort lauter drehen.
Crescendis entwicklen sich ohne jegliche Kompression, FFF-Stellen schreien dich nicht an, kein Wunsch leiser zu drehen, alle beteiligten Instrumente bleiben erhalten, können in ihrem Spiel und Beitrag gehört, ja verfolgt werden, fast so, wie man es aus dem Konzertsaal kennt.
Jean-Marie Geijsen führte in seiner Presentation unter anderen diese
Aufnahme von Verdis Otello vor:

Den fulminanten Auftakt dieser Oper stellte die 811K1 so in K1B rein, wie man ihn sonst nur im Opernhaus auf einem sehr guten Platz zu Hören bekommt. Und, ganz zum Unterschied wie das sehr gute, sehr teure Hörner so reproduzieren, du musst nicht exakt im Sweetspot sitzen, die Raumabbildung des Orchesters bleibt auch in einiger Entfernung sehr gut erhalten. Bei Hörnern wandert ja das musikalische Geschehen, bei Entfernung aus dem Sweetspot, sehr schnell in nur einen der beiden Trichter.

Mein Fazit: Die Geithain RL811K1 ist ein Ausnahmelautsprecher und verdient es längst, in Serie produziert zu werden.

Gruss
Sigi

 

@Chris F.

Moin Matthias,

Zitat Zitat von mainhattener Beitrag anzeigen

Hallo Claus,

Du machst mich wieder einmal neugierig. Was macht die 811 mehr oder anders als eine 801 oder gar 800?“

man muss es selbst gehört haben – es ist schwer zu beschreiben. Ich müsste jetzt die üblichen „High End-Floskeln“ bemühen, erspare mir selbige aber lieber und ziehe mich auf den Standpunkt zurück, von dem aus ich immer (gerne und ehrlich) argumentiere – lasst das Produkt für sich selbst sprechen!

Ich hatte ja nun auch schon größere Hornsysteme in meinem Besitzstand, die ähnliche Preisschilder hatten (37k für eine Duo Mezzo) nur mit dem Makel, dass diese Systeme teil-passiv waren und somit nochmal eine Endstufe benötigten. Die Dynamik eines Hornsystems und dessen Lockerheit habe ich bei der 811 vom ersten Takt an wiedergefunden, ohne dass es auch nur im Ansatz den Hauch einer Verfärbung gegeben hätte. Mühelosigkeit, selbst bei gewaltigen Lautstärken ist es, was dieses System besonders auszeichnet. Die immer präsente Durchhörbarkeit auch komplexer Klangstrukturen nötigt einem Respekt ab. Nun, wie viele Firmen trauen sich schon, einen 26er Mitteltöner einzusetzen? Selbiger wird nicht von 3, sondern 4 Hochtönern als Line-Array flankiert.

Klingt alles nach „alles ein bißchen größer“, aber es ist mehr als das, denn hier wurde (bewußt) auf ein zweites Bass-Chassis à la RL800K verzichtet – ich sage: ANHÖREN!

Liebe Grüsse, Chris

@Chris Feickert

So,

ich habe mit mir gerungen, ob ich etwas schreiben soll. Nun, nachdem Claus das schon souverän erledigt hat muss ich sagen, dass ich in meinem Leben schon mit vielen Produkten in Kontakt gekommen bin, die ich interessant fand. Bei Geithain ist das anders. Die Produkte aus diesem Hause sind nicht nur interessant – sie faszinieren. Weshalb? Jedes für sich genommen ist für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt und optimiert worden; immer mit der Maßgabe absolut reproduzier- und vergleichbare Ergebnisse zu produzieren. Und ja, hier handelt es sich um einen Hersteller, der dieses Ziel in nahezu idealer Weise umgesetzt hat.

Es gibt für quasi jeden Geldbeutel etwas aus Geithain – von ganz klein bis eben auch ganz groß. Im direkten Vergleich zu einer 800 empfinde ich die 811 fast schon als Sonderangebot und ja, 30 k€ sind viel Geld. Schaue ich mir aber manch absurde Preisschilder anderer Hochglanzprodukte an, die eben im Schwerpunkt durch ihre bloße Erscheinung zu glänzen vermögen, akustisch aber weit hinter der zu erwartenden Performance hinterherhinken, dann merke ich immer wieder, wie realistisch Produkte aus dem Hause ME eingepreist sind. Empfindet man das persönlich als zu teuer, dann steht einem auch der Kauf anderer Produkte frei – es herrscht kein Kaufzwang! Objektiv betrachtet sind die Produkte aber preiswert, im Sinne von den Preis wert!

@Meik Wippermann

ML 811K1- Eindrücke von der High End 2018

Einen schönen Sonntag allerseits,
ich breche heute ausnahmsweise und einmalig mit meinem Prinzip, mich an keinem Internet-Forum zu beteiligen oder Beiträge für ein solches zu verfassen. Aber die zahlreichen überaus euphorischen Reaktionen, welche die ML 811K1 auf der diesjährigen High End in München bei den vielen Besuchern, vor allem aber auch bei Musikern und Tonmeistern ausgelöst haben, veranlassen mich zu dieser Ausnahme.
Vorzustellen brauche ich mich wahrscheinlich nicht. Die meisten werden mich aus den diversen Veranstaltungen kennen, die Claus Bücher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten durchgeführt hat. Ich komme immer sehr gerne nach Taunusstein, die familiäre Atmosphäre ist einmalig, der Klang in den verschiedenen Studios – in Stereo wie in Mehrkanal – fantastisch.
Seit Jahren organisiere ich auf der High End einen Raum (K1B, etwa 110 qm), bei dem nicht die Vorführanlage die prominente Rolle hat, sondern die verschiedenen Tonmeister, die anhand ausgewählter Hörbeispiele Einblick in ihren Aufnahmealltag geben. In diesem Jahr waren Bert van der Wolf von Northstar Recording Services (er arbeitet unterwegs mit fünf Geithain RL 906), Jean-Marie Geijsen von Polyhymnia (er arbeitet seit 30 Jahren als Tonmeister und hat in praktisch allen bedeutenden Konzertsälen der Welt aufgenommen) sowie Ronald Prent von den Wisseloord Studios (er ist tontechnisch verantwortlich für Herbert Grönemeyers „Mensch“ und für diverse Alben von Peter Maffay, Udo Lindenberg, den Scorpions, David Garrett, etc.). Alle Tonmeister waren sich schnell darin einig, dass die neue ML 811K1, auch angesichts des bekannt hohen Niveaus der sächsischen Monitore, etwas ganz Besonderes darstellt. Jeder war mit seinen Aufnahmen sofort „zu Hause“.
Chris Feickert hat das Tonmeister-Trio mit seinen analogen Perlen bereichert, das meine ich vor allem in Bezug auf seine Musikauswahl. Seine klanglich außergewöhnlichen wie emotional bewegenden Musikbeispiele haben viele Hörer berührt, das konnte man leicht an den Gesichtern ablesen. Mir ging das auch so. Meinen geliebten Bert Kaempfert habe ich noch nie so gut gehört. Er stand live und in Lebensgröße vor mir.
Apropos live. Mit Till Brönner am Freitag (er erhielt in unserem Raum den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik) und Wolfgang Katschner von der Berliner Lautten Compagney am Sonntag hatten wir zwei Musiker zu Gast, die so richtig Spaß am Musikhören hatten. Till Brönner sagte, er bekäme beim Hören seiner Trompete (wir haben Tracks aus den Alben „Nightfall“ und „This Summer“ gespielt) über viele Anlagen „stumpfe Zähne“; über diese Anlage allerdings seien seine Zähne besonders scharf. Seine Tonmeister wären mit dem Sound sicher äußerst zufrieden gewesen. Wolfgang Katschner meinte, so gut hätte er seine Aufnahmen (wir spielten Auszüge aus „La Dolce Vita“, „Misterio“ und „Bach without Words“) noch nie gehört. Na, wenn das kein Kompliment ist.


Die ML 811K1 wird uns in den kommenden Jahren in München sicherlich weiterhin begleiten. Jochen Kiesler hat hier, auch und vor allem im Vergleich zur 800K, einen Meilenstein in der Entwicklung von großen Regielautsprechern gesetzt, der seinen bisherigen Kreationen die Krone aufsetzt. Ich kann jedem, der nicht in München dabei sein konnte, wirklich nur empfehlen, sich auf den Weg nach Taunusstein zu machen und sich die 811er in Ruhe anzuhören. Sie werden keinen 911er mehr brauchen …
Ihr/Euer
Meik Wippermann

Taunusstein:

@Matthias D:

Hallo Claus,

vielen Dank, dass Du heute für mich Zeit hattest, war es mir doch heute endlich möglich mich zum ersten Mal mit einem sächsischen Tier auseinandersetzen zu können.

Der erste Anblick war noch geprägt von verschiedenen Aussagen, groß, bullig, sehr edel.

Letzteres kann ich uneingeschränkt bestätigen, das Furnier ist sehr hochwertig und dem Tier angemessen. Von den Abmessungen her erinnert mich das Tier sehr an die Genelec 1238, vor der ich irgendwann auch schon einmal sehr interessiert stand.
Der zweite Eindruck war, hier sind meine 930 und der Basis 14 jeweils in einem Gehäuse.

Als Claus endlich mit einem Musikstück startete, dauerte es exakt 7 Sekunden und ich wusste, was Chris und Sigi mir sagen wollten.

Dieser Lautsprecher ist auch unter den Produkten von Geithain noch einmal etwas Besonderes. Diese Autorität, diese Livehaftigkeit und diese Leichtigkeit gerade in den Höhen ist einfach nur verdammt nah am Original.

Interessant ist auch, dass dieses Tier in diesem Raum bei Claus so aufspielt, also nicht zwangsläufig 50 Quadratmeter oder mehr benötigt.

Ich habe mir trotz relativ knapp bemessener Zeit, eigentlich will man gar nicht aufhören mit dem Tier Musik zu erleben, einen sehr bleibenden Eindruck verschaffen können.
Exemplarisch möchte ich hier das hervorragend aufgenommene Album Credo
https://www.amazon.de/Grimaud-Credo-…8836466&sr=8-1 erwähnen, das angefangen mit den zarten Tönen eines Flügel beginnt und im Fortissimo von Beethovens „Chorfantasie“ und Arvo Pärts „Credo“ endet.
Hier habe ich zum ersten Mal meine mehrkanalige Version dieser SACD nicht vermisst.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen wirklich besonderen Lautsprecher von Claus einmal vorführen zu lassen.

Ach ja, vor dem Tier spielten lediglich ein Apple Macbook, Roon und der RME DAC.

„La Potenza Pura“…..“Die pure Kraft“: Geithain RL 811K1 Aktivlautsprecher

Im Mehrkanalraum von Geithain,Merging (Konferenzraum K1B Musik ist Grenzenlos) war sie in München 2017 und auch 2018 auf der High – End zu hören.

 

Jetzt steht sie bei Claus Bücher in Taunusstein: die ML 811k1.

Hier der Link zur Homepage:
http://www.me-geithain.de/index.php/de/ … r/ml-811k1
(Die untere Übernahmefrequenz liegt aber bei 350 Hertz – nicht 550.)

Unser erster Eindruck als wir sie in Taunusstein sahen: Die sind doch noch größer als wir dachten. Im Vergleich zu dem, was klanglich rauskommt, sind sie aber dennoch ziemlich klein. Die Proportionen stimmen. Irgendwie erinnern die 811er von der Form her an alte, große Flaggschiffe aus den siebziger und achtziger Jahren. Wir finde sie optisch sehr gelungen

Hinten gibt es außer den beiden Schaumstoffschlitzen für die Bassniere und dem mächtigen Speakon-Anschluss nichts zu sehen. Das daumendicke Kabel mit den getrennten Zuleitungen für die drei Systeme mündet in die kanalgetrennten beiden Endstufen im Studiorack-Format. Das ist nüchtern, klar, zweckmäßig und durchaus ansehnlich. Die Endstufen mit mehr als 3 KW pro Seite werden im Betrieb nur handwarm.

Nachdem wir unser Messequipment aufgebaut hatten, haben wir mehrere Dutzend Messungen durchgeführt, um die im sogenannten Schaufenster – Raum optimale Aufstellung und Einstellung zu finden. Da die Geithain-Mannen vorerst nicht wollten, dass man den bordeigenen DSP-Prozessor verstellt, haben wir die nötigen kleineren Anpassungen einfach mit dem DSP-Equalizer des RME ADI-2-DAC vorgenommen. Dabei ging es allerdings nur um Feinheiten.

Größere Veränderungen gab es durch das Verschieben der Boxen. Die beste Lösung für diesen Raum sieht nun folgendermaßen aus: LS relativ weit hinten, Basisbreite 3,30 m, Hörabstand 4 m. damit landen wir also bei einem leicht gestreckten Stereodreieck. Die dann noch übrigen kleineren Abstimmungsdefizite erfolgten wie gesagt per DSP. Die Einstellungen gelten natürlich nur für diese eine Position der LS. Der ADI-2-DAC läuft jetzt außerdem über AKKU, um auch dort das Optimum herauszukitzeln.

Nun zum Klang.

Was zuerst auffällt, ist die absolute und kompromisslose Souveränität dieses Lautsprechers. Es genügen wenige Takte, um die Gewissheit zu erlangen, dass alles, was man diesem Lautsprecher vorsetzt, in jeder beliebigen Lautstärke und ohne den Hauch einer Verzerrung, Kompression oder „Zuschnürung“ wiedergegeben wird. Der Klang ist jederzeit bis in abartig hohe Pegel hinein impulsiv, klar, sauber, durchhörbar und völlig stressfrei. Die Höhen bleiben jederzeit klar und mild. Nichts – aber auch gar nichts – sägt, zerrt oder piekt im Ohr! Und der Klang ist vor allem eines: groß und mächtig.

Wir würden sagen: In Räumen ab 30 m2 geht das – und sogar sehr gut.

Mammomann! Was für eine Geithain!
Für unsere Augen und Ohren ist sie das Meisterstück von Joachim Kiesler. Dieser Lautsprecher gehört garantiert zum  „Weltbesten“ im Segment der großen Lautsprechern und von diesen ist er mit Abstand der günstigste!

Also: Auf nach Taunusstein!
Die Reise lohnt!

 

Der FG am Hörplatz: Kleinere Restwelligkeiten im Bass sind noch vorhanden. Sie stören aber nicht weiter.

Roon und HQ-Player/Rosita Engine von Chris F.

Hallo zusammen,

ich möchte hier kurz zusammenfassen, wie Roon und der HQ-Player zu konfigurieren sind. Beide Programme kann man jeweils als Demo laden und installieren. Ich gehe an dieser Stelle davon aus, das ist bei euch bereits geschehen.

Zuerst machen wir uns an die Basics, denn zu allererst sollte die Rosita in den Systemeinstellungen als Ausgabegerät markiert sein. Ist dies nicht der Fall, wird sie im Midi-Setup in der Regel nicht als Ausgabegerät angezeigt – zumindest ist das bei mir reproduzierbar so der Fall (gewesen):

Auf Ton klicken

Wie gesagt, das ist absolut notwendig, da die weitere Konfiguration sonst nicht klappen wird und die Rosita nicht angezeigt wird.

Dann das Midi-Setup starten (Finder->Programme->Dienstprogramme->Audio-MIDI-Setup.app)

Wir klicken nun auf das + Symbol, das sich unten links befindet und wählen „Hauptgerät erstellen“ aus.

Spätestens jetzt wird die Rosita angezeigt und dann sieht das zunächst so aus:

Nun müssen wir noch die Pi auswählen:

Das war eigentlich die größte Hürde. Jetzt geht es an den HQ-Player, denn der Grundstein ist gelegt.

Den HQ-Player starten

und CMD – , auf der Tastatur drücken – so kommen wir in die Einstellungsseite des HQ-Players.

Bitte nehmt die Einstellungen so, wie sie hier abgebildet sind. So funktioniert das. Ich hätte auch noch die Möglichkeit die Pi direkt zu wählen:

Egal ob Hauptgerät mit Ausgabe via Pi oder Pi direkt gewählt wird – es macht keinen Unterschied!

Seitens des HQ-Players war es das dann eigentlich auch schon. Nun wäre Roon dran und dort geht es darum die Ausgabe in den HQ-Player zu „pipen“. Auch das ist kein Hexenwerk, denn Roon erkennt den HQ-Player direkt als Netzwerkgerät und somit reicht einfaches Anklicken und Bestätigung der Auswahl.

Roon starten -> CMD – , drücken und man ist wieder in der Einstellungsseite von Roon

Wir gehen hier bei Audio auf „+ Add Network Device“

Nicht die Pi direkt anwählen, da Roon sonst direkt zur Pi streamen wird…

Roon bietet sofort den installierten HQ-Player an -> diesen anklicken

Und dann sieht das so aus:

So, das war das gesamte Setup – Roon ist über eine App via iPad und Konsorten (auch Android, etc) steuerbar. Aber jetzt müsste Musik kommen, gesetzt den Fall, ihr habt Eure Bibliothek schon eingebunden.
Das geht in Roon Einstellungen im Bereich Storage. Hier einfach den Ort Eurer Musik-Files wählen und das war es dann auch schon.

Happy listening wünscht,

Chris

Es ist vollbracht, analoge Hochpegelerweiterung für den RME-ADI-2 DAC

ich habe ja schon geschrieben, ein analoger Hochpegel- Eingang für den RME-ADI-2 wäre perfekt. Es geht……

damit!

daran habe ich meine

geniale analoge Eingangserweiterung den Demion Pro Gold angeschlossen (VK 169€) und habe erst mal die Revox – Bandmaschine und den Firebird Plattenspieler an dem RME eingebunden. Ich weiß nicht ob ein integrierter am Hochpegel am RME noch besser wäre, aber es funktioniert sehr gut !!!!Das läuft jetzt über den RCA-Digital Eingang des ADI-2.

die Revox

der Firebird und Phono-Pre

s