COMING SOON „Die neuen Geithain Lautsprecher: RL 934K +RL 921K“

Die neuen Geithain Lautsprecher: Rl 934K +Rl 921K

demnächst kommen zwei neue aktive Lautsprecher von Geithain auf den Markt.

Die Premiere ist bei den Tonmeistertagen im Köln und dann Ende November, bei meiner großen Geithain Veranstaltung in Taunusstein.

Hier die ersten Bilder:

Geithain: RL 921

RL921K-Front

RL921K-Perspektive

Geithain: RL 934K

RL934K-Front

RL934K-Perspektive

Gehäuseabmessungen RL921K (hxbxt in mm): 550 x 380 x 370
Gehäuseabmessungen RL921K1 (hxbxt in mm): 550 x 380 x 300
Gehäuseabmessungen RL934K (hxbxt in mm): 475 x 325 x 330
Gehäuseabmessungen RL934K1 (hxbxt in mm): 475 x 325 x 250

K1 sind die Varianten mit abgesetzten Endstufen

 

Das „neue“ Plugin von La Rosita 4.1.es, ist heute zur Verfügung gestellt worden!

DSC_0418Liebe La Rosita Freunde,

Musik  Software steht immer vor den gleichen Herausforderungen: Klangqualität und Fluss der Musik. Unsere aktuelle Version des Plugins  4.0.8.es ist musikalisch und arbeitet stabil, viele Anwender bestätigen uns, dass es bislang das Beste ist.

Aber ist gut, gut genug?

In allen Bereichen von La Rosita versuchen wir immer unsere Produkte zu verbessern. Heute wurde eine neue Version des Plugins zur Verfügung gestellt. Ja, wir haben neue  Wege zur Verbesserung gefunden. Wir haben die „Music Engine“, das „Herz“ vom La Rosita Plugin, auf den neuesten Stand gebracht. Die Vorteile des neuen Plugins sind vor allem mit den neuen R-Versionen unserer Streamer zu hören. Aber auch La Rosita Streamer ohne „R“ Hardware profitieren von dem neuen Plugin.

Die Möglichkeit zum „R“ Upgrade besteht auch weiterhin für alle La Rosita Besitzer, wir können nur zu diesem Schritt raten.

 

Die „neue“ aktive Geithain ME 801K1

Großer Pegel + Großer Raum = Großer Lautsprecher? Der ME 801K1 liefert den Gegenbeweis. Längere Nachhallzeiten, große Räume und Hörentfernungen können dem ambitionierten Musikhörer schnell den Spaß verderben. Die ME 801K1 greift hier gleich mehrmals in die physikalisch technische Trickkiste, die wir in der langjährigen Firmengeschichte mit viel Erfahrung gefüllt haben.

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Im Bass setzt die ME 801K1, wie auch schon die legendäre RL 901K, auf die Membranfläche eines 16 Zoll Langhubtieftöners. Die für ME-Geithain typische Bassnierencharakteristik macht den Lautsprecher durch die Abstrahlung im Bereich von 25 bis 250 Hz und die damit verbundene Minimierung rückwärtiger Raumreflexionen aufstellungsunkritisch. Koaxial vor dem Tieftöner ist ein hochempfindlicher 6,5 Zoll Mitteltonkonustreiber und ein Array aus drei 25 mm Hochtonkalotten angeordnet. Dies sorgt zum Einen für erhöhte vertikale Bündelung, die in großen Räumen sinnvoll ist, um Reflexionen klein zu halten und zum Anderen für eine bestechende Räumlichkeit. Der hohe Wirkungsgrad der Systeme sorgt nicht nur für erstaunliche Pegel- und Dynamikreserven, sondern auch für Verzerrungsarmut. Der konsequente Einsatz der Koaxialtechnik hat noch einen weiteren unbestreitbaren Vorteil: die Größe kann deutlich reduziert werden. Dank der in ein elegantes Gehäuse ausgelagerten Verstärkerelektronik können die Gehäusemaße weiter sinken. Die Elektronik besteht aus drei PWM-Verstärkern und einem analogen Filter, welches mit einem Ortsanpassungsnetzwerk ausgestattet ist, um den Lautsprecher an die Aufstellungs- und Raumgegebenheiten anzupassen. Die Verstärker haben Leistungen von 1000 W im Tiefton und je 500 W im Mittel- und Hochtonbereich. Damit stellt sich die Frage nach dynamischen Grenzen des Gesamtsystems gar nicht erst.

Bei all diesen Merkmalen hat der ME 801K1 natürlich nicht seine Wurzeln vergessen und verfügt über die Tugenden, für die wir bei unseren Kunden geschätzt werden: Neutralität, Homogenität, Verfärbungsarmut und Langlebigkeit.

Auf Wunsch ist zum ME 801K1 ein eleganter Standfuß lieferbar.

 

 

Dieser Lautsprecher wird erstmals auf der diesjährigen High End vorgeführt!

Erste Hörberichte über die La Montespan und der „neuen“ Röhrenelektronik

Mit Andi seiner Genehmigung, stelle ich mal seinen Beitrag über die La Montespan und die Röhrenelektronik von La Rosita ein.

Hallo zusammen,

gestern konnte ich ausführlich die neuesten Produkte von La Rosita, vorgeführt von Dan Bellity höchstselbst, kennen lernen.

Es handelt sich um den Lautsprecher La Montespan (ich meine, Paarpreis UVP 10.900 Euro), der in der Vorführung in einer Kette spielte aus La Rosita Pi R als Quelle, an dem Röhrenvorverstärler Louis mit ausgelagertem Röhrennetzteil (ich meine, UVP 18.000 Euro) und an den Röhrenmonoendstufen Zardoz (ich meine, Paarpreis UVP 16.000 Euro, je 7 Watt Leistung).

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Obwohl ein passiver Lautsprecher, liste ich die La Montespan hier als aktiven LSP auf, da sie keine Weiche besitzt. Es handelt sich um einen Breitbänder (ich meine, von Mitsubishi), der vom Bass bis hinauf zu 10 oder 11 kHz geht und darüber kommt ein Fostex-Hochtöner, der nur an einem Kondensator hängt. Da also der Lautsprecher im wesentlichen keine Frequenzweiche besitzt, hängt er/die Treiber technisch gesehen direkt an den Endstufen und entspricht damit meinem Verständnis nach einem Aktivlautsprecher mit ausgelagerten Endstufen.

Die Vorstellung der La Montespan und mindestens auch die der Röhrenvorstufe war eine Weltpremiere.
Wir werden in nächster Zeit so einiges von dieser Kombi hören, sowohl akustisch wie auch sonst.
Dan Bellity kündigte auch an, es werde binnen eines Monats einen vollintegrierten Röhrenverstärker geben, der etwas schwächer von der Ausgangsleistung sei, klanglich aber an der La Montespan sehr nah an die Vor-/Endkombi herankommen wird und 9.000 Euro UVP haben wird. Für diesen wird es dann auch eine separte MM-Röhren-Phonovorstufe geben, die in einem extra Gehäuse stromtechnisch vom Netzteil des Vorverstärkers mitversorgt werden wird und ca. 3500 Euro kosten soll. Ausserdem wird es für MC-Systeme eine zusätzliche Übertragerlösung geben.

Der Klang der La Montespan an oben beschriebener Kette war das emotional Involvierendste, was ich jemals gehört habe. Dabei konnte das System auch mit einem beeindruckend impulsschnellen Bass aufwarten, dem aber die allerletzten unteren Register fehlten. Das System ist insgesamt sehr schnell, natürlich, klar, detailreich, sehr räumlich. Bzgl. Ortbarkeit und Raumaufteilung sowie der genauen Bewertung techischer Parameter in der Reproduktion werde ich mir diese Kombi oder den Lautsprecher mit dem integrierten Röhrenverstärker ganz sicher noch einmal bei Claus Bücher anhören. Die beschriebenen akademisch betrachteten Stärken dieses Systems können aber nicht einmal ansatzweise wiedergeben, was dieses System emotional mit einem macht. Einen so schönen Klang, eine so perfekte Stimmwiedergabe, eine solche emotional involvierende Wiedergabe habe ich noch nie gehört. Dabei ist das System aber trotzdem sehr klar und impulsschnell. Man muss das mal gehört haben, es ist schwer, das zu beschreiben, ich bin davon jedenfalls sehr beeindruckt gewesen. Letztlich ist es einem dann einfach egal, ob da manche Sachen bzgl. Bühneneinteilung oder Ortbarkeit so nun richtig sind oder nicht, man wird von der Musik voller Klangfarben und Emotionen einfach vollkommen vereinnahmt und schwelgt. Nie waren Stimmen so schön, nie Musikintrumente so klangfarbenstark.

Von mir eine ganz dicke Empfehlung und etwas, das ich mir für mich selbst auch noch einmal ganz genau anschauen werde. Für Liebhaber der rein technisch akuraten Wiedergabe in Perfektion wahrscheinlich nichts, für Lampizator-DAC-Interessierte THE way to go.

Für mich war das gestern auf den Norddeutschen Hifi-Tagen 2016 in Hamburg The Sound of the Show und ich habe Dan Bellity per Handschlag und überschwänglich zu diesem fantastischen System gratuliert, das es einem erlaubt, Musik auf emotionaler Ebene in Perfektion zu hören ohne dabei technisch unakzeptable Kompromisse eingehen zu müssen.

Beste Grüße,
Andi

Übertragungsrate und -Volumen mit La Rosita Plugin prüfen

Zur Überprüfung der Netzqualität und des Datenvolumens beim Hören mit Plugin bieten sich mehrere Tools an:

1) Die Funktion „Network Quality / Show“ im Plugin selbst. 

Dabei muss man sich über die Bedeutung der beiden %-Angaben im dem scheckkartengroßen Fensterchen im klaren sein:
Die fettgedruckte obere Prozentzahl gibt die momentane Sendeleistung an.

Aussagekräftiger ist der darunter liegende Balken aus zwölf Segmenten mit der kleineren Prozentzahl.
Er funktioniert wie eine umgekehrte „Peak-Hold“-Anzeige, d.h. er zeigt den niedrigsten Wert seit Einschalten des Tools an.
Damit findet er auch kurzzeitige Übertragungseinbrüche, die irgendwann passieren können.
Es empfiehlt sich also, diese Anzeige längere Zeit mitlaufen zu lassen um zu sehen, welcher niedrigste Wert sich dann ergibt.

2) Im Mac selbst lässt sich die Übertragungsqualität des Musiknetzes sehr einfach anzeigen:

Dazu muss man den schwarzen Netzwerk-Fächer am rechten oberen Bildschirmrand mit gedrückter „alt“-Taste (!) anklicken.
Dann öffnen sich in grauer Schrift zahlreiche weitere Daten zum Netzwerk, z.B. auf welchem Kanal und welchem Frequenzband die Übertragung läuft.

Aufschlussreich ist der RSSI-Wert (steht für Received Signal Strength Indication), der beim Mac mit minus xxx Dezibel pro Meter (dBm) angegeben wird.
Je näher Richtung Null, desto besser. – 50 ist also besser als – 70. Werte unter – 50 sind sehr gut und kommen praktisch nur im Nahbereich vor, wenn also der Router im selben Raum steht wie die Musikanlage.
Ab – 40 können Empfangsgeräte schon übersteuern.
Wenn man die Empfangsleistung verbessern will, kann man die Position des Routers im Raum verändern und schauen, wie sich das im RSSI-Wert niederschlägt.

Angegeben wird auch der Störsignalpegel, der immer mal etwas schwanken kann – je nachdem was funktechnisch in der Umgebung sonst so los ist.

Die Übertragungsrate (Tx-Rate) hängt zum einen davon ab, ob man im 2,4- oder im 5-Gigahertz-Netz unterwegs ist.
Außerdem spielt das Router-Modell eine Rolle. Die im Screenshot gezeigten 1300 MBit pro Sekunde sind der Höchstwert, der vom Airport Extreme erreicht werden kann.
Der kleine Airport Express liegt bei einigen hundert MBit/s.
WICHTIG:
Wenn es nicht deutlich unter 200 MBit/sec geht, sind die Werte für das Musikhören mit La Rosita und Plugin in jedem Fall völlig ausreichend!
Also nicht nervös werden!

3) Mit Hilfe der Aktivitätsanzeige des Mac

lässt sich darstellen, wie das Plugin den Funkkanal zur La Rosita sozusagen „aufbohrt“.
Die Aktivitätsanzeige (dargestellt als stilisiertes Oszillographen-Bild) findet man im Launchpad („Rakete“) unter der Sammel-Kachel „andere“.
Dann den Reiter „Netzwerk“ anklicken.
Der Wert ganz rechts unten „Gesendete Daten/s“ ist ausschlaggebend. (In meinem Bild „0“, weil gerade keine Musik spielt)
Läuft die Musik über Plugin, springt dieser Wert nach kurzer Zeit ziemlich regelmäßig zwischen ca 180 und ca 224 hin und her.
Im kleinen Schaufenster links daneben baut sich daher eine Art fortlaufendes Sägezahnmuster auf.
Spielt die Musik ohne Plugin, sind diese Werte niedriger und unregelmäßiger.

Hardware und Software Installation des NADAC

Als erstes erfolgte die Installation der Hardware.

Ganz links ist der Ethernetanschluss zu sehen. Mit dem zum Lieferumfang gehörigen, sehr hochwertigen, Ethernetkabel wird der NADAC mit einem Gigabit-Router und/oder Gigabit-Switch verbunden (siehe das folgende Bild).
Rechts daneben sind die Ausgänge zum Mehrkanalvorverstärker bzw. wenn ein solcher nicht verwendet wird, erfolgt hier die Verbindung zu den aktiven Lautsprechern. Wir haben zur Vorführung ohne Mehrkanal-VV gearbeitet, der NADAC war also direkt mit den Geithain-Lautsprechern im Kinoraum via XLR-Kabel verbunden.
Ganz rechts der Stromanschluss, hier natürlich mit db-Systems Netzkabel.

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Noch einige Hinweise zur Verbindung mit dem Media-PC:
Die Audiodaten werden auf Basis des Ravenna-Protokolls über eine schnelle Gigabit-Verbindung übertragen.
Ravenna ist ein IP-basiertes Protokoll, das seit einigen Jahren in den führenden Recording-Studios zur Vernetzung aller Geräte verwendet wird. Die Übertragung der Audiodaten via Ethernet ist einer, bei den meisten DAC’s heute verwendeten USB-Verbindung, qualitativ haushoch überlegen. Damit werden die zahlreichen Störsignale der Media-PCs vom DAC ferngehalten und gleichzeitig ist der Transport von HIRes-Files nicht nur in Stereo, sondern auch in Mehrkanal möglich.
Der Media-PC benötigt ebenfalls eine Gigabit-Netzwerk-Schnittstelle. Die meisten heutigen PC’s und auch LapTops verfügen über eine solche. Im folgenden Bild ist der Anschluss der beiden Komponeneten, also NADAC und Media-PC an dem Gigabit-Router zu sehen:

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Im nächsten Bild ist der NADAC nach erfolgter Verkabelung zu sehen. Links daneben der rechte Surround-Back-Lautsprecher, rechts daneben sieht man den Media-PC mit seinem Bildschirm. Auf diesem war bereits das neue Windows 10 installiert.

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Als nächster Schritt erfolgte die Installation der Software

Die erforderliche Software, Treiber, Utilities und der Player wurden auf einem Media-PC in folgender Reihenfolge installiert:

1. Windows 10 und der Player JRiver MC19 waren bereits vorinstalliert.
2. Mit dem File MergingRavennaASIODriver_6.0.3_NADAC_Build27576_x6 4.exe werden der ASIO-Treiber, zwei Utilities und die zugehörigen Handbücher implementiert, siehe rechts im folgenden Bild unter Merging Technologies

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Hier die beiden Utilities MT Discovery und Ravenna ASIO Treiber

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MT Discovery scannt das gesamte Netz nach Ravenna Geräten, Emotion Server (Emotion ist die kommende Player-Software von Merging), Pyramix Server (bei fast jeder heute verfügbaren CD, SACD, etc. war Pyramix im Produktionsprozess mit dabei !), sowie die weiteren Komponenten aus dem Merging Profispektrum wie Ovation und VCube MXFix Server.
Im Kinoraum vom Claus waren natürlich nur der NADAC mit der SNR 100013 und der ASIO-Treiber im Media PC (er hatte den Namen Media_PC1) zu finden.

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Im ASIO-Treiber kann die Netzwerk-Karte, hier die Killer E2200 des Gigabyte-Motherboards, konfiguriert werden und im NADAC kann man festlegen ob man nur Stereo, mit/ohne Kopfhörer, oder 8-Kanal mit/ohne Kopfhörer haben will. Der NADAC hat ja einen extra Kopfhörer-Verstärker eingebaut, dessen Verstärkung man unabhängig von den Hauptausgängen regeln kann. Auch das ein Feature, das die Herkunft des Gerätes aus dem Profibereich unterstreicht !
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3. Konfiguration des JRiver MC 19 Players
Unter den „Optionen“ im Register „Musik“

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wird der Merging Ravenna ASIO driver zum abspielen ausgewählt:

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und weiter als DSP Ausgabeformat „Anzahl Kanäle wie Quelle“, sowie Bitstreaming ja für DSD. Der NADAC braucht nicht den Umweg über DoP, es entfällt daher auch der nicht unerhebliche DoP-Overhead bei der Datenübertragung.

Die auf dem Media PC gespeicherten Musikfiles wurden bereits in die JRiver Datenbank importiert….es kann also losgehen ?

Nein noch nicht, denn wir hatten ja keinen Mehrkanal-VV in der Kette, die Lautstärke wurde also digital mit dem NADAC geregelt und das bedeutet, dass die Eingangsempfindlichkeit der Geithain-Lautsprecher erst mal neu eingestellt werden musste.
Dazu wurden die Messtracks dieser SACD von Pentatone verwendet

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mit der alle beteiligten Töner auf die gleichen Pegel gebracht wurden (natürlich auch die beiden Surround-Backs, die hier nicht zu sehen sind !):

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Jetzt war ca. eine Stunde rum, der NADAC, der Media PC und die Lautsprecher konfiguriert…es sollte also losgehen.

Nun begann eine hochinteressante Hörsitzung in deren Verlauf ich soviel Erfreuliches und Neues zu hören bekam, wie ich es bei neuen Geräten doch sehr, sehr selten erleben durfte:

So gut habe ich Mehrkanal bisher nirgens gehört
….und ich war nicht der einzige Teilnehmer mit diesem Fazit

Claus Bücher Studios….die ersten in Deutschland

 

Sigi G. besuchte mich in Taunusstein, hier seine Eindrücke aus dem August 2015

Hallo Claus

letztes Wochenende besuchte ich wieder mal meinen Junior in Darmstadt, auch verbunden mit der Absicht, mir beim Claus die neue La Rosita PI anzuhören. Dieses Upgrade ist ja von den PI-Usern allerbestens bewertet worden, also da mal reinhören ob dem wirklich so ist, hatte ich schon länger vor…und der Claus meinte am Telefon, ja komm mal vorbei, am besten am Mittwoch so gegen 10h, hör dir die PI-R-V3 an und bring etwas Zeit mit:
Ich hab eine besondere Überraschung für dich als eingefleischter Mehrkanal-Fan….alles Nachfragen, worum es sich den dabei handeln würde, half nichts, nur ein Hinweis: Du hast das Ding schon mal auf der diesjährigen HE in München gesehen…ah spannend, spannend, irgenwelche Dolby Atmos- oder gar Auro3D-Prozessoren…..nichts, kein weiterer Kommentar

Höchst neugierig was mich da nun in Taunusstein erwarten würde fuhr ich los, war schon um halb Zehn da (der Claus war gerade am Staubsaugen…sicher nicht um mir die neue PI vorzuführen  und kurz drauf gings in das neue La Rosita Studio.
JaClaus hat recht, Dan Bellity gelang es tatsächlich, die PI in ihrer überragenden Klangqualität nochmals zu verbessern.
Trotz meiner vielen positiven Kommentare zur neuen PI während des Abhörens von Mahler- Bruckner- und Tschaikowsky-Symphonien, dann auch der Feststellung „Hätte ich eine PI, würde ich dieses Upgrade sofort ordern“….der Claus konnte es nicht lassen, ich sollte die PI auch mit Bayerischem Kabarett beurteilen….sowas nennen wir in Bayern, naja, „hinter-fotzig“…

Nun, ich musste mir diesen „Spiegel“ nicht allzulange vorhalten lassen, denn, kurz nach 10h betraten drei Herren Claus Büchers Studio. Zu meiner Überraschung begrüssten uns die Besucher…auf Englisch…….und baten uns, die weitere Kommunikation, wenn’s geht, in dieser Sprache zu führen. Der Grund, einer der Herren war Chris Hollebone, Sales & Marketing Manager der Firma Merging Technologies aus der Schweiz. Jetzt fiel bei mir „der Groschen“:
Der Hersteller des von allen Surround-Fans heiss erwarteten NADAC ist in Taunusstein !
Während unseren ersten small talk mit Chris Hollebone brachte Thomas Römann vom Deutschen Merging Vertrieb Digital Audio Service GmbH das folgende Paket in’s Kinostudio:
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Tatsächlich, das ist ja ein „Network Attached DAC“…und was für einer…der erste in Deutschland…aber ist das auch die Mehrkanalversion ?
Also gleich auspacken, gar nicht so einfach den das äussere ist nur ein „Überpaket“, da ist dann noch ein Paket drin und erst dann kam das Gerät zum Vorschein…gleich umgedreht, oh ja es ist ein 8-Kanaler:

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Toll, der erste NADAC in Deutschland, ein 8-Kanaler, wird bei Claus Bücher in Taunusstein vorgeführt !
Jetzt muß ich’s doch nochmals auf Bayerisch sagen: „A Hund is a scho, da Claus !“

Einer der ganz wenigen HIFI-Händler die Mehrkanal können, regelmäßig vorführen und die neuen Entwicklungen aktiv verfolgen.

Der dritte im Bunde, Meik Wippermann, sorgte dafür, dass wir auch gleich an die Arbeit gingen und den NADAC installierten.
Das ging tatsächlich weitaus einfacher als ich befürchtete.
Gruß
Sigi

Die Pi-R-V3 ist ein getroffen!Ein Vergleich neue zur alten Version

Vergleich meiner „alten“ Pi zu der „neuen“ Pi-R-V3, gehört an der „Babell“

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Erste Eindrücke:

Ich möchte vorausschicken, dass die Pi, die ich die ganze Zeit habe, meine Referenz als Quellgerät ist!
Auch bin ich der Überzeugung, dass alle La Rosita Geräte: Streamer, Elektronik (Vorstufe, Endstufe und die Vollverstärker), mich in den letzten Jahren, in meinen Vorführungen in Taunusstein, sehr viel weiter gebracht haben.

Der Vergleich der beiden Geräte ist selbstredend meine subjektive Hörwahrnehmung. Ich biete jedem Hörinteressierten an, dies in meinen Studios zu überprüfen und sich ein eigenes Bild zu machen.

Die Unterschiede:

Eine, von einem sehr hohen Niveau kommend, „alte“ Pi, eklatant gesteigerte Präsenz, größere Klarheit und Direktheit der Wiedergabe.

Das Ganze geht einher mit in einer nochmaligen Verbesserung der räumlichen Breite und Tiefe der Wiedergabe.

Unterschiede zeigen sich zudem in einem deutlichen Plus im Mittenbereich, dies lässt sich sehr leicht, sofort beim Hören von weiblichen Stimmen erkennen: Sie bekommen im Höreindruck nochmals deutlich mehr Volumen.

Ein weiterer Aspekt, den man leicht überprüfen kann, ist der deutlich gesteigerte Fluss der Musik, auch dies lässt sich sehr schön auf Tonträgern mit Tasteninstrumenten hören.

Ich könnte auch schreiben, dass Klavieraufnahmen nochmals deutlich besser und damit noch natürlicher klingen.

Es ist immer schwer, Höreindrücke in Worte zufassen, mir geht es jedenfalls so; vielleicht kann der Eine oder Andere damit etwas anfangen.

Ich kann nur jedem Pi oder Omega Besitzer empfehlen das Upgrade in Grasse durchzuführen zu lassen.

Zum Schluss möchte ich festhalten – und dies bestätigen bis jetzt auch alle Hörer in meinen Studios-, dass das komplette La Rosita System etwas ganz Besonderes ist!

 

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Danke Dan!

Aeolus Vollverstärker

Aeolus Vollverstärker

Dieser Röhrenvollverstärker kommt als ganz normaler traditioneller Vollverstärker daher mit zwei 12AT7 in der Vorstufe, und nochmal zwei davon in der Treiberstufe und je zwei EL34 in Push-Pull Anordnung in der Endstufe. In der Plusversion kommen 6550 Endröhren zum Einsatz, dadurch hat das Geräte dann 45 Watt pro Kanal statt 35.

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In der Praxis kommen diese Vollverstärker mit einer Menge Lautsprecher klar, sehr schön finde ich die Umschaltmöglichkeit zweischen Pentode und Triode.Was mir auch sehr gut gefällt ist die Betriebssicherheit,kein Knacken,Brummen usw.Damit kommt auch jeder Laie locker zurecht.

hier noch einige Röhrenverstärker aus dem Programm

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Tsakiridis Devices

Wenn der Begriff Griechenland fällt, dann dachte man früher an Sonne,Meer und eine wunderbare Küche. Man dachte an all die wunderbaren Dinge die dieses Land uns an Kultur geschenkt hat.

Und heute, Finanzkrise,Finanzkrise und dies jeden Tag in den Nachrichten!

Mir tun die Menschen in diesen Land sehr leid, die einfache Bevölkerung kann nichts dafür und die sture Finanzpoltik der Geber verschärft das ganze nur.Viele Familien mussen mit 700 € im Monat leben,sehr viele Menschen haben ihren Job verloren.

Die Arbeitslosigkeit liegt bei 30 Prozent. Bei den Jugendlichen gar bei sechzig Prozent.

Aber jetzt zu den schönen Dingen. Ich habe in meinen Leben nur nette Griechen kennengelernt, ganz voran unser aller Dimos!

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alleine schon wegen Ihn finde und seiner Art, ein Grieche halt, finde ich folgende Produkte auch so spannend!

Griechenland ist von der Größe und Einwohner ein kleines Land, hatte aber immer in Relation dazu eine große audiophile Gemeinde.
Man denke nur an den sagenumwobenen „Audiophile Club of Athens“

Hier geht es um die Produkte der Firma Tsakiridis.Ich bekam den Tipp vor zwei Jahren von meinen Kollegen Markus Kampschulte (Loftsound) und vor sechs Wochen hatte ich die Gelegenheit einige Geräte Probe zu hören.

Markus brichtete mir damals von geradezu sensationell günstigen Vollverstärker mit Namen Aeolos in den heutigen Zeiten. Davon gibt es zwei, einer für 1500 € und der andere mit einer anderen Röhrenbestückung für 1750 € und dies alles Made in Griechenland.

Das gefiel mir sehr gut, da ich an China Verstärkern keine so rechte Freude habe.

Tsakiridis Devices ist ein richtiges Familienunternehmen. Die Brüder Kostas und Odysseus Tsakiridis gründeten die Firma 1990 zusammen mit ihrem Vater. Alle drei verfügen über eine profunde Ausbildung in den Bereichen Mechanik und Elektronik und vielfältige Erfahrung auf dem Gebiet der Elektronik, Medizintechnik, Computertechnik, Militärelektronik und Industrieelektronik. Aber auch PA-Audiosysteme und die Entwicklung von FM und AM Sendern in Röhrentechnik gehören dazu.

Keine schlechten Voraussetzungen um Hifi-Verstärker zu entwickeln und zu bauen aber sicher nicht der Grund. Der dürfte in der privaten Musikbegeisterung der drei Herren liegen. Odysseus spielt und studiert seit vielen Jahren Schlagzeug, Kostas seit 20 Jahren E-Gitarre. Zusammen spielten sie 15 Jahre lang in einer Band. 1987 begannen sie für sich und Freunde High-End Verstärker zu bauen. „Natürlich in Röhrentechnik, denn die klingt viel natürlicher als Transistoren“ sagen die beiden Brüder. Das hat ihnen so viel Freude gemacht, dass sie 1990 beschlossen, sich nur noch um die Entwicklung und Fertigung von Audiogeräten zu kümmern. Neben zwei Vollverstärkern bietet das Programm eine Phonostufe, zwei Hochpegelvorverstärker und drei Single-Ended Endstufen mit bis zu 25W. Im Fokus der Entwicklung stand dabei von Anfang an ein außergewöhnlich gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Und das ist tatsächlich so gut, dass man sich ernsthaft fragt, wie die das machen. Rhythmisch auf dem Punkt, mit natürlichen Klangfarben, feiner Druckzeichnung, guter Kontrolle und lockerem Fluss reproduzieren die Geräte nicht nur schöne Töne, sondern die Seele der Musik. Neben der klanglichen Abstimmung ist auch die Fertigung auf dem Punkt. Die Wahl der Bauteile, der Aufbau und die Materialbehandlung sprechen für sich. Gefertigt werden die Geräte in Handarbeit in Europa und nicht etwa in Fernost wie man vermuten könnte. Dazu kommen die einfache Bedienung, praxisgerechte Anschlusswerte und ein attraktives Äußeres.

Vertrieben wird Tsakiridis von Thomas Kühn (Audioplan) und das merkt man.Sehr gute Verpackungen,deutsche Bedienungsanleitungen und Thomas prüft und selektiert die Röhren in Deutschland bevor die Geräte zum Kunden gehen.

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