An apple a day … Zwei Testberichte über die La Rosita Alpha new

Zwei Testberichte über die La Rosita Alpha New

Es wurden die Tage zwei Testberichte über die Alpha new veröffentlicht!

Einmal auf Fairaudio unter der Überschrift

 An apple a day …


hier geht es weiter

http://www.fairaudio.de/test/compute…er-test-1.html

und der amerikanischen Zeitschrift Stereophile

Stereophile-test

als La Rosita Händler der ersten Stunde haben wir die Alpha new und alle anderen Produkte ständig als Schwerpunkt in unserer Vorführung!

Black holes 008

Besuchereindrücke + Bilder „Sachsen trifft Baden im Taunus

Ich stelle hier Eindrücke und Bilder von mir und meinen Besuchern  ein, die über meine Veranstaltung  im Internet berichteten.

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So, hier mein Bericht von der Veranstaltung.

Meine Schniefnase habe ich am Donnerstag soweit mit harten Drogen bekämpft, dass ich mich am Freitag auf den Weg nach Taunusstein machen konnte, um Claus, Chris und Joachim Kiesler zu besuchen. Die Reise hat sich mal wieder gelohnt. Chris war mit seinem Firebird angereist und machte routiniert den DJ. Alle Lautsprecher kamen heute von MEG, was nun mal nicht das Schlechteste ist 😉

 

Hier mal ein paar Impressionen vom Analogstudio:

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Es ist immer wieder erstaunlich, wie gut Platte klingen kann. Außerdem sind die Fräsen vom Doc einfach Augenweiden. Wenn ich mal groß und reich bin, lass ich mir von Chris sowas hinstellen!

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Weiterhin konnte man auch die RL944K im kleinen Studio bewundern. Diese Box ist mit ausgelagernten Endstufen für beengte Ü-Wagen Verhältnisse konzipiert, macht aber auch zuhause im Nahfeld eine gute Figur. Ortbarkeit und Tiefenstaffelung sind vom Feinsten. Befeuert wurde das Ganze von Rosita Loreley.

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Für Speis und Trank war bestens gesorgt, der Einladung folgten übrigens wirklich eine Menge Leute. Bleibt zu hoffen, das sich Claus Engagement auch ausgezahlt hat.

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Ein weiteres Highlight war dann die Vorführung der Ortsanpassung unter den Kommentaren von Joachim Kiesler. Diese fand im Heimkinostudio statt, wo sich eine stattliche Anzahl von MEG Lautsprechern versammelt hat. Hier wurde anhand von Messungen demonstriert, wie in etwa die Ortsanpassung an den MEGs durchgeführt wird. Es stehen insgesamt jeweils 5 Eingriffsmöglichkeiten zur Verfügung. Hierbei sprach mir Herr Kiesler das ein ums andere Mal aus der Seele, insbesondere was seine Meinung über diverses „Zubehör“ und die Kompetenz der überwiegenden Mehrheit von HiFi Händlern anbelangt. Der Mann ist mir sehr sympathisch! Meiner bescheidenen Meinung nach weiß er genau, worauf es ankommt.

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Es gab dann eine Surround Vorfühung mit 901K Hauptboxen und JVC Beamer. Gespielt wurde ein Ausschnitt aus der 2.Symphonie von Mahler im Gewandhaus über BluRay. Sehr beeindruckende Perfomance. Wieder einmal hat mich die 901K gepackt, unter den Fertigboxen eindeutig einer meiner Favoriten und für mich ein Benchmark. Was diese Box an Spielfreude und Dynamik und auch verzerrungsfreiem Pegel bietet, ist schon ne Hausnummer.

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Zum Abschluss habe ich mir dann eine 3D-Vorführung mit 2 JVC Beamern gegönnt. Das hat eindeutig auch viel Spaß gemacht, OK ich bin kein Heimkinoexperte, aber das Bild war rattenscharf, sehr räumlich, super Schwarzwerte. Mir hat´s gefallen .. ach ja, es wurde Gravity gespielt. Aus gut informierter Quelle weiß ich, dass die Vorführungen aber auch schon mal „schärfer“ waren.

 

Alles in allem eine super Veranstaltung. Was Claus da immer wieder auf die Beine stellt, ist IMHO vorbildlich. Besonders hat mir gefallen, mit Joachim Kiesler zu sprechen. Der Mann hat und ist einfach Klasse und ist nebenbeigesagt sauwitzig (und das ist für mich besonders wichtig).

Miniaturansichten angehängter Grafiken Miniaturansichten angehängter Grafiken

ME-Geithain „ein alter Hörbericht aus der ARS über die RL906“

Geithain -Made in Germany

Seit einiger Zeit mehren sich in der HiFi-Fachpresse
die Berichte über die Aktivboxen eines schon
auf den ersten Blick etwas ungewöhnlichen Lautsprecherherstellers
aus Deutschen Landen. Ungewöhnlich nicht nur wegen seiner ungewöhnlichen Produkte… nicht nur,
weil man hier außergewöhnliche Meßbedingungen geschaffen hat, einschließlich
des größten schalltoten Raums weit und breit… und auch nicht nur, weil dieser Hersteller
sämtliche klangrelevanten Teile seiner Lautsprecher, einschließlich Membranen, Magneten und
Schwingspulen sowie die Aktivelektronik im eigenen Hause fertigt. Die auffälligste
Ungewöhnlichkeit von Geithain Musikelectronic ist, daß dieser Betrieb in der DDR entstanden
und großgeworden ist.

Wer jetzt an notdürftig zusammengeschusterte Einheitsware à la Trabant denkt,
der überlege sich, wie es Musikelectronic Geithain wohl gelungen sein könnte, in den paar Jahren seit
der sogenannten “Wende” Anstalten wie den Bayerischen Rundfunk,
DSR Schweizer Radio Bern, den Hessischen Rundfunk,
den NDR (im Hörfunk- und Fernsehbereich), RTL, Radio Bremen,
Radio Mecklenburg-Vorpommern, SAT 1, den Saarländischen Rundfunk,
den Sender Freies Berlin, Studio Hamburg, die Musikhochschulen Leipzig und Detmold,
die Polygram Hannover, die Sony Classical et cetera et cetera mit Abhörlautsprechern
auszurüsten. Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend: Ein Geithain-Lautsprecher hat mit dem Trabbi
etwa soviel gemein wie ars! Single-Malt mit Racke Rauchzart.

Die Produktpalette von ME Geithain beginnt beim MO 1, einem Aktivlautsprecher von der Größe eines
“Multimedia-Speakers” aus dem Computerladen an der Ecke. Der Einsatzbereich dürfte auch
etwa der gleiche sein: Der MO1 scheint ideal als Schallwandler an Bildschirmarbeitsplätzen mit
sehr kleinem Hörabstand, allerdings mit einer ungleich höheren Qualität, die auch anspruchsvolle
Audiobewertung, etwa beim professionellen Mischen von Musikprogrammen, zuläßt. Dann folgt die RL-Reihe,
bestehend aus der RL 906 und der RL 904 (Zweiwege Koaxial), sowie der RL 903 und der RL 901
(jeweils Dreiwege Koaxial). Dann sind da noch der Subwoofer Basis 1 und die für jeden der
Full-Range-Speaker speziell ausgefuchsten, akustisch optimierten Gabelständer, die perfekten Stand
bieten und eine stufenlose Einstellung des Neigungswinkels erlauben. Der Gag an der RL-Modellreihe:
Alle Lautsprecher haben die gleiche klangliche Abstimmung! So ist zum einen die klangliche
Kompatibilität von verschiedenen Studios möglich, zum anderen wird dies aber auch ganz besonders
den Besitzer der kleinen RL 906 erfreuen, genießt er doch denselben hochamtlichen Sound,
den auch die pro Paar immerhin knapp 12000 € teure RL 901 K hervorbringt. Immer vorausgesetzt
natürlich, daß sein Hörraum nicht die Größe von Schloß
Wotersen hat.

Ein Wort zum Einsatzbereich: Die Arbeit des Toningenieurs ist dadurch gekennzeichnet,
daß dieser zum einen auf seinem fest definierten Arbeitsplatz sitzt, von dem er sich während
der Arbeit nicht entfernt, und daß er zum anderen dem Programm aufmerksam zuhört und es bewertet.
Er muß entscheiden, ob es gut ist oder schlecht, und eventuell etwas daran ändern, um es zu verbessern.
Unter den Musikhörern gibt es viele, die nicht zuhören, sich nicht eigentlich für das Programm
interessieren, sondern Musik vor allem benutzen, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Solche
Hörer wollen in der Regel auch in verschiedenen Positionen hören und heben sich also deutlich
ab von dem Toningenieur und seinen Lautsprecheranforderungen. Sollten Sie zu dieser Hörergruppe
gehören, haben Sie Glück: Der Fachhandel hält seit Jahrzehnten eine große Auswahl
an Lautsprechern für Sie bereit, und wahrscheinlich haben Sie Ihre Traumbox längst im Wohnzimmer
stehen. Sie brauchen hier auch nicht weiterzulesen. Wenn Sie aber zu der kleinen Gruppe von
Hörern zählen, die so hören, wie es eben für den Toningenieur beschrieben wurde,
dann könnte die Idee von Claus Bücher Sie begeistern: Hervorragende Studiomonitore von
Geithain Musikelectronic im sogenannten “HiFi-Bereich”, also im privaten Wohnbereich,
zum Musikhören einzusetzen.

Geithain Räume 021

Bei dem Testpaar RL 906, das Geithain-Vertriebschef Bücher mir freundlicherweise zur Verfügung
gestellt hat, fiel mir nach dem Aufbau der Gabelständer (für den ich ein Weilchen brauchte – es war
eine Sammlung von MDF-Platten, Vierkantrohren und Verbindungsteilen ohne Aufbauanleitung) sofort die
unkomplizierte Positionierung der Monitore auf – ich habe sie nur hingestellt, angeschlossen,
eingeschaltet, und sie spielten auf Anhieb über den ganzen Hörbereich überzeugend.
Was hatte ich mit Lautsprechern nicht schon rumfuchsen müssen: Abstand zur Rückwand, Abstand zur
Seitenwand, Parallelität mit der Rückwand, Abstand der Boxen zueinander, all dies mußte in
langen Hörsitzungen auf den Millimeter ausgetüftelt werden, bis der Sound so stand, wie ich es
im Laden erlebt hatte. Nicht so die RL 906. Sicher, natürlich, sie sollte schon symmetrisch mit dem
Hörer im gleichschenkligen Dreieck stehen, aber alles in allem scheint mir diese Box sehr
genügsam, was die Aufstellung angeht.

Den Sound der RL 906 möchte ich vor allem als schlank und sehr präzise beschreiben.
Sie wird dem gefallen, der Musik mehr liebt als HiFi – und das gilt übrigens nicht nur im klanglichen
Sinne, sondern auch was den Gerätepark im Wohnzimmer betrifft. Da alle Geithain-Lautsprecher in aktiver
Ausführung geliefert werden, braucht man keinen externen Verstärker mehr. Ein CD-Player mit
Lautstärkeregler, ein Paar RL 906 und ein paar Kabel bilden eine sehr charmante und kompakte Anlage,
die klanglich mit einer “Kompaktanlage” jedoch nicht allzu viel gemein hat. Ich will aber das Schwärmen
den Kollegen von der Fachpresse überlassen. Stattdessen der ernsthafte Tipp: Wer einen seriösen
Lautsprecher sucht, der sollte sich mal einen Geithain anhören. Und wer Spaß an Musik hat, von den
Fachsimpeleien der “HiFi-Freaks” aber schnell gelangweilt ist, der kann mit diesen Wandlern gut und gerne
sein blaues Wunder erleben.

Statt nun in den – durchaus gerechtfertigten – Jubelchor der Kollegen einzufallen, möchte
ich abschließend noch schnell die brennende Frage klären: Welches Interesse hatte der
Arbeiter- und Bauernstaat, respektive die “Bonzen” aus dem Zentralkomitee, an HighEnd Audiotechnologie?
Immerhin besteht Musikelectronic Geithain seit 1960, belieferte nicht nur den gesamten Osten mit
Beschallungsanlagen und elektronischen Kirchenorgeln, sondern auch den diesseits der Mauer wohlbekannten
Elektronikversender Conrad Electronic mit über 320.000 (in Worten dreihundertzwanzigtausend)
Lautsprecherboxen des Typs BR 25, die übrigens inzwischen horrende Gebrauchtpreise erzielen.
Das Devisengeschäft kann nicht der Motor gewesen sein, dafür war die BR 25 zu billig.
Warum also die Audio-Hochburg in Geithain? Die Antwort: Privatinitiative!

Der Kopf hinter ME Geithain heißt Joachim Kiesler, ist gelernter Rundfunk- und Fernsehmechaniker,
hatte genug unternehmerischen Geist und technischen
Sachverstand, um unter DDR-Bedingungen diesen Betrieb
aufzubauen und unter BRD-Bedingungen weiterzuführen. Er verfügt über ein solides
akustisch-physikalisches Wissen, die Gabe kreativ zu denken und neue Wege zu finden, ein gut ausgebildetes
Team, hervorragende Meßräume und -instrumente und ein gutes Gehör sowie musikalischen
Verstand. Für ihn steht all das ohne Weiteres im Einklang. Seine Welt fußt auf der guten alten
Physik, und damit ist die Schulphysik gemeint, nicht die “HiFi-Physik” oder die “Marketing-Physik”.
In Geithain kommt man ohne CD-Demagnetisierer aus. Die Vorteile von Spikes werden zwar anerkannt,
jedoch nur unter ganz bestimmten Raum- und Bodenbedingungen, die so selten sind, daß man die
Gabelständer der Geithain-Boxen lieber mit je vier Kunststoffüßen liefert, von denen
immer einer in der Höhe verstellbar ist. Und hieraus ergibt sich neben dem Klang ein weiterer
Grund, warum man Geithain-Lautsprecher wirklich mögen kann: Hier werden nicht wie anderswo so
viele wissenschaftlich zweifelhafte Argumente herangezogen. Stattdessen wendet man sich lieber
handfesten Themen zu. In ausgiebigen Händlerschulungen vor Ort in Geithain, auf einer derer
ich das Vergnügen hatte, anwesend sein zu können, wird zum Beispiel viel Augenmerk gelegt
auf die Optimierung der Raumakustik, die ja draußen in der wirklichen Welt
oft – sozusagen – den Single Malt zum Racke Rauchzart verkommen läßt.

Geithain Portrait Joachim Kiesler | Auszug aus FAZ Nr. 118



Auszug aus Frankfurter Allgemeine Zeitung Nr. 118
Technik und Motor Dienstag, 22. Mai 2001

Joachim KieslerimagesMan meint, er sei ein Sachse – rundlich, umtriebig, mitteilsam und doch nüchtern-effizient. Aber Joachim Kiesler, Jahrgang 1941, hat es aus Schlesien in den Freistaat verschlagen, zu einer Zeit, als der alles andere als ein freier Staat war. Dort hat er zu DDR-Zeiten eine ungewöhnlich eigenständige Unternehmerkarriere gemacht und sie, was noch wichtiger ist, nach der Wende fortsetzen können. Ein Einzelgänger, ein Original -ja, aber mit einem gehörigem Schuß Genie und mit einem großen Herzen für seine Mitwelt.

Joachim Kiesler klein In Geithain – auf halben Weg zwischen Chemnitz und Leipzig – findet man Kieslers Unternehmen kaum auf Anhieb. Die Musikelectronic Geithain GmbH versteckt sich in einem Stadthaus, das schon ein halbes Jahrtausend an seinem Platz steht und mit seinen Anbauten eher einem verwinkelten Fuchsbau gleicht als einer modernen Produktionsstätte. Aber von hier kommen Lautsprecher – genauer: aktive Studio-Monitor-, die zu den besten und geschätztesten ihrer Art auf der Welt gehören. Nachdem der Musikliebhaber und Techniker Kiesler sich jahrelang mit elektronischen Kirchenorgeln befaßt und, wie er sagte, „eine Riesen-Hörerfahrung“ gesammelt hatte, nebst einem präzisen Gefühl für Räume und deren Akustik, wurden Beschallungsanlagen und eben die Spezial-Lautsprecher für Aufnahme und Abmischung zu seinem Metier. In der DDR war er damit bald unentbehrlich. Er rüstete den Rundfunk aus und sorgte für den Klang wichtiger Konzertsäle. Zwar wurde sein Betrieb vergenossenschaftet, doch er behielt, dank seinem Sachverstand, die Zügel in der Hand. Er blieb sogar unabhängig genug, um sich allerlei Frechheiten gegenüber den Funktionären erlauben zu können.

Die Geschichten, die er dazu erzählt, muten heute wie eine Sammlung von Provinzpossen an. Aber so lustig waren die Zeiten nicht. Kiesler, kein SED-Mitglied, hat sie jedenfalls aufrechten Ganges durchschritten und die Genugtuung gehabt, 1986 zum „Verdienten Techniker des Volkes“ ernannt zu werden – freilich nicht für seine Lautsprecher, sondern wegen medizintechnischer Entwicklungen, etwa zur Beatmung Frühgeborener. Ein von ihm erdachter akustischer Bronchitis-Nachweis gehörte nicht dazu – im letzten Moment erkannten die Offiziellen, daß er mindestens soviel über die Luftqualität in der DDR aussagen würde wie über die Gesundheit ihrer Einwohner.

Nach der Wende teilte Musikelectronic Geithain, wieder ein Privatunternehmen, nicht das Schicksal so vieler, denen „der Markt wegbrach“. Im Vertrauen auf seine (auch vorher im Westen durchaus nicht unbekannten) Produkte bewarb sich Kiesler beim Rundfunk in den alten Ländern, gewann Testvergleiche und Aufträge – und ist mit seinen komplett im eigenen Haus gefertigten Monitoren, für die er 1992 den sächsischen Innovationspreis erhielt, heute Marktführer im ARD-Bereich und Lieferant für viele andere Sender und Studios in ganz Europa. Auch mit Beschallungstechnik hat er den Weg westwärts gefunden und eine stattliche Referenzliste aufgebaut. Private HiFi-Fans haben ebenfalls die musikalischen Qualitäten der ME-Geithain-Lautsprecher entdeckt und generieren schon ein Drittel des Umsatzes.

Kiesler freut sich über seine Erfolge nicht zuletzt deshalb, weil er damit Klischeevorstellungen von den neuen Ländern widerlegen kann. Mit seiner technischen Ausrüstung muß er sich keineswegs verstecken: Modernstes elektronisches Gerät gehört ebenso dazu wie ein optimiertes Hörstudio und ein „schalltoter“ Raum für Meßzwecke. Das größte Vergnügen bereitet es ihm aber, Kunden, Interessenten oder Mitarbeiter zu einem Konzert ins Leipziger Gewandhaus einzuladen. Zumal, weil das unvergeßliche Hörerlebnis auch in diesem Saal vor allem dem Beschallungsexperten Kiesler zu verdanken ist.

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