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![]() Hörbericht von Stefan zum Thema Trianaural anläßlich der Geithain Veranstaltung vom 10. und 11. März 2007 Das System hat was! Leider muss man dazu sagen, dass ich ca. nur eine Stunde gehört habe. Jedoch funktionierte "es" (bei mir) schon bei den ersten Takten mit einer Liveaufnahme von Eric Burdon ("Live") schlagartig. Es tat sich wirklich eine ziemlich große weiträumige Bühne auf. Ich spürte sofort, dass da wohl noch mehr gehen musste. Allerdings wurde mein Eindruck wurde im Verlauf des Stückes etwas schwächer. Zu dieser Zeit befand ich mich - nachdem ich alle Interessenten für den Platz niedergeboxt hatte – im Sweetspot. Je nach Stück, Aufnahme usw. wurde die "Bühne" mal deutlicher größer und auch wieder "normaler". So konnte ich mit Michael Jacksons "Thriller" relativ wenig anfangen. Gewiss, manche Effekte waren schön verteilt. Dennoch mag es an der Popproduktion selbst liegen, es wirkte auch bei Trinaural ziemlich künstlich. Erst bei real eingespielten Stücken ließ sich die erweiterte Bühne sehr gut vernehmen. Es mag wirklich einige Zeit Gewöhnung brauchen, die man event. aber auch drastisch mit der Musikauswahl begrenzen könnte. Noch klarer wurde aber das System außerhalb vom Sweetspot. Die Instrumente, Sänger Bühne usw. behielten weitgehend ihre Position, die man im Spot wahrnehmen konnte – und das wiederum unabhängig von der Musik die gerade lief. Bei Roger Waters "Amused To Death" (Q-Sound) war allerdings nichts (oder nicht viel) zu holen. Die durchaus drastischen Effekte, die sich bei normaler Stereo-Wiedergabe in einem episch großen 180°Feld auftun, erschienen mir nun relativ diffus. Aber...(!) bei schlechter Wiedergabe in 2-Kanalbetrieb sind die Effekte monokompatibel. D.h.: Die Effekte "kleben" dann im oder an den Lautsprechern und bewegen sich nicht nach rechts oder links außerhalb des Stereodreieckes. Unstrittig dürfte jedoch sein, dass die Geithains das können – zumindest was ich bisher von ihnen hörte. Gerade dieser Bereich fasziniert mich an den Geithains immer wieder. Bei der Trinauralwiedergabe waren die Q-Sound-Effekte nicht immer an den LS kleben geblieben sondern verteilten sich sehr diffus. Vielleicht sollte man hier nicht vorschnell urteilen, es wäre möglich, dass mit Aufstellung oder Einpegelung doch etwas mehr zu holen ist. Bei normaler 2-Kanal-Stereo-Wiedergabe ist es bekanntlich auch ziemlich abhängig von der LS- und Hörposition. Mir verleibt nur zu sagen: Trinaural... es ist doch wirklich ungemein interessant, aber es ist auch kein schnöder Effekt. Es ist einfach eine Erweiterung der normalen Stereowiedergabe. Negative Effekte durch das Einschleifen des Trinaural-Prozessors sind mir nicht aufgefallen. Gruss |
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