Moinsen,

so, ich weiß schon gar nicht mehr, wie mir geschieht – alles fing ganz harmlos an…

Es war Sommer und meine Jüngste hatte Abi gemacht. Nun ist Sie so ähnlich wie ihr Vater – Hummeln im Hintern und eigentlich muß immer „was gehen“. Was macht man(n)/frau, wenn man die Zeit zwischen Schule und Studium überbrücken muß? Richtig: Wir machen ein Praktikum.

Die „Kleine“ kann ja nun nicht schlecht schreiben – von wem Sie das nur hat… – und da lag es dann nahe, dass Sie einfach mal ein Praktikum bei der Presse macht. Ja, und da gibt es auch sowas wie Redaktionskonferenzen, in denen wohl über alles mögliche – und vermutlich auch unmögliche – gesprochen wird. Und so begab es sich, daß die Frage aufkam, womit denn ihr _Erzeuger_ so seinen Lebensunterhalt erwirtschaftet. Die Antwort hinterließ zuerst einmal Fassungslosigkeit, dann Neugierde und dann die gesteigerte Form derselben.

Ok, auf ihre Frage, ob ich denn Lust hätte, daß Fudder mal ein Interview mit mir macht, habe ich nicht wirklich ablehnend reagiert. Ich konnte mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass daraus etwas werden würde. Und so dauerte es auch eine gefühlte Ewigkeit – die ich mit viel Arbeit füllte – bis denn dann mal die konkrete Anfrage kam. Hmm, ok, nicht mehr Fudder.de, sondern die eigentliche Badische Zeitung nahm mit mir Kontakt auf. Oha, das könnte ernster werden. Nicht dass ich Fudder auf die leichte Schulter nähme. Aber es ist doch eher ein Kanal der Jugendlichen und Studis.

Ok, die Mitarbeiterin war mehr als nett, ein Termin vereinbart und so standen wir uns gegenüber und ich durfte erzählen, erzählen, erzählen, erzählen, erzählen…. Das, was Sie daraus gemacht hat, finde ich klasse. Viel Spass bei der Lektüre

So weit, so gut. Wer nun aber glaubt, dies sei es schon gewesen, der sieht sich heftig getäuscht. Nein, im Gegenteil, das war erst der Anfang, denn…..

Der Artikel war ein paar Tage online, da entschied die Redaktion, daß es doch schön wäre, genau diesen Artikel in der Printausgabe zu veröffentlichen. Oha, was ein Echo – Print ist halt immer nochmal eine andere Sache, denn….

Thunderbird klingelt – Maileingang. Hmm, ok? Funkhaus Ortenau. Nun? Man hat den Artikel über mich gelesen und will ein Interview mit mir machen. Ja aber gerne doch! Termin ist der 15.1.2014 – natürlich bin ich zu sprechen!

4 Tage Ruhe, vulgo bis gestern. Ich war ausser Haus und komme zurück. Das Telefon blinkt – naja, da hat mal wieder jemand erfolgfrei versucht, mich zu erreichen. Ich sehe nach und sehe eine Telefonnummer mit Freiburger Vorwahl und in Klammern eine Nummer mit Baden Badener Vorwahl. Sowas kenne ich schon – da wird umgeroutet und Fritz!chen sei Dank, wird der Kladderadatsch aufgelöst. Ok, dass da eine Nachricht für mich ist, sehe ich erst einmal gar nicht, sondern rufe direkt zurück. Ein netter Herr meldet sich am anderen Ende der kabellosen Leitung: „Ja, hier Hertle vom SWR Fernsehen, wir möchten gerne eine Reportage mit Ihnen machen“. BITTE? Wer will mich hier auf den Arm nehmen? Ich hake nach: „Hatten wr schon das Vergnügen?“ – „Nein, noch nicht, aber können wir morgen zu Ihnen kommen?“. Ich bin jetzt mittelprächtig fassungslos. Was also tun? Wie immer, tief durchatmen und Ruhe bewahren. Klar doch habe ich Zeit und, klar doch freue ich mich über einen Besuch, und klar doch gehe ich heute ….

Ok, der Besuch im Thermalbad (dringendst nötig) ist auf Donnerstag verschoben – ich habe wichtigeres zu tun. Durch hohe Arbeitslast ist die allfällige und allgegenwärtige Entropie wieder deutlichst angestiegen. Ok, ICH finde alles, aber… Nee, das macht keinen prallen Eindruck, das muß besser werden. Ok, Freude – oh Gott, das Fernsehen!!!

Leutz, ich mache es kurz – ich gestehe, daß ich trotz aller mir innewohnender Ruhe doch so aufgekratzt war, daß ich letzte Nacht um 00:45 Uhr nach 2 Stunden Schlaf wieder aufgewacht bin und nicht mehr schlafen konnte. Um 10 Uhr war heute Termin und wir hatten etwas mehr als 5 Stunden gefilmt, interviewt, wieder gefilmt…. und, und, und….

Morgen soll das gesendet werden – in der Landesschau (18:45 Uhr) im SWR Fernsehen Baden-Württemberg. Ich wünsche viel Spass!

Herzlichst, Euer

Chris

 

Der Bericht in fudder

Bericht im Fudder

hier in der Mediathek …

Tüftler baut Plattenspieler und exportiert weltweit
Landesschau Baden-Württemberg | 9.1.2014, 18.45 Uhr | 2:48 min

–> http://swrmediathek.de/player.htm?sh…5-0026b975f2e6

Sie können alle Feickert Laufwerke bei uns gegen Terminabsprache hören und nätürlich auch die Lautsprecher von MEG Geithain die sie in dem Film im Hintergrund hören!

 

Ich freue mich für Chris,denn das hat er schon lange verdient!!!!

Ihr

Claus Bücher