Erste Höreindrücke: Geithain RL 811 K1 Aktivlautsprecher von München High – End 2018 und Taunusstein

Ich stelle hier mal einige Hörermeinungen, aus Foren ein:

München High End 2018

@Siegfried G:

Wie Claus schon schrieb, wir hatten die Geithain RL811K1 letztes Jahr in K1B und diese begeisterte ausnahmslos alle unsere Besucher.
Nun, dieses Jahr wollte einer unserer Tonmeister unbedingt vorne drei gleiche Lautsprecher und da es dzt nur zwei 811K gibt, mussten wir zunächst auf drei 800er ausweichen.
Ich habe mir am Mittwoch abend meine Referenzeinspielung der 4.Mahler unter Haitink im Concertgebow damit angehört und fand den Klang sehr gut, allerdings hatte ich diese Aufnahme aus letztem Jahr noch viel besser in Erinnerung. Am ersten HE-Tag waren dann auch unsere Tonmeister der Meinung die 811K war einfach besser.
Nach Rücksprache mit Herrn Kiesler bot er an, diese am Freitag höchstpersönlich mitzubringen und gleich frühmorgens zu installieren.
Ergebnis: Begeisterung pur bei den Vorführern und natürlich unseren Besuchern am Freitag, Samstag und Sonntag !

Was macht die Ausnahmestellung einer Geithain RL811K1 denn nun aus ?
Habe mir dazu am Freitag abends die 4.Mahler wieder angehört, diesmal mit der Partitur in der Hand, und es zeigte sich wieder einmal, dass dieser Lautsprecher einen bedeutenden Schritt hin zur Live-Aufführung im Konzertsaal darstellt. Selbst PPP-Stellen bleiben klar durchhörbar, verschwimmen nicht in leisen „Gekrummel“, man will nicht sofort lauter drehen.
Crescendis entwicklen sich ohne jegliche Kompression, FFF-Stellen schreien dich nicht an, kein Wunsch leiser zu drehen, alle beteiligten Instrumente bleiben erhalten, können in ihrem Spiel und Beitrag gehört, ja verfolgt werden, fast so, wie man es aus dem Konzertsaal kennt.
Jean-Marie Geijsen führte in seiner Presentation unter anderen diese
Aufnahme von Verdis Otello vor:

Den fulminanten Auftakt dieser Oper stellte die 811K1 so in K1B rein, wie man ihn sonst nur im Opernhaus auf einem sehr guten Platz zu Hören bekommt. Und, ganz zum Unterschied wie das sehr gute, sehr teure Hörner so reproduzieren, du musst nicht exakt im Sweetspot sitzen, die Raumabbildung des Orchesters bleibt auch in einiger Entfernung sehr gut erhalten. Bei Hörnern wandert ja das musikalische Geschehen, bei Entfernung aus dem Sweetspot, sehr schnell in nur einen der beiden Trichter.

Mein Fazit: Die Geithain RL811K1 ist ein Ausnahmelautsprecher und verdient es längst, in Serie produziert zu werden.

Gruss
Sigi

 

@Chris F.

Moin Matthias,

Zitat Zitat von mainhattener Beitrag anzeigen

Hallo Claus,

Du machst mich wieder einmal neugierig. Was macht die 811 mehr oder anders als eine 801 oder gar 800?“

man muss es selbst gehört haben – es ist schwer zu beschreiben. Ich müsste jetzt die üblichen „High End-Floskeln“ bemühen, erspare mir selbige aber lieber und ziehe mich auf den Standpunkt zurück, von dem aus ich immer (gerne und ehrlich) argumentiere – lasst das Produkt für sich selbst sprechen!

Ich hatte ja nun auch schon größere Hornsysteme in meinem Besitzstand, die ähnliche Preisschilder hatten (37k für eine Duo Mezzo) nur mit dem Makel, dass diese Systeme teil-passiv waren und somit nochmal eine Endstufe benötigten. Die Dynamik eines Hornsystems und dessen Lockerheit habe ich bei der 811 vom ersten Takt an wiedergefunden, ohne dass es auch nur im Ansatz den Hauch einer Verfärbung gegeben hätte. Mühelosigkeit, selbst bei gewaltigen Lautstärken ist es, was dieses System besonders auszeichnet. Die immer präsente Durchhörbarkeit auch komplexer Klangstrukturen nötigt einem Respekt ab. Nun, wie viele Firmen trauen sich schon, einen 26er Mitteltöner einzusetzen? Selbiger wird nicht von 3, sondern 4 Hochtönern als Line-Array flankiert.

Klingt alles nach „alles ein bißchen größer“, aber es ist mehr als das, denn hier wurde (bewußt) auf ein zweites Bass-Chassis à la RL800K verzichtet – ich sage: ANHÖREN!

Liebe Grüsse, Chris

@Chris Feickert

So,

ich habe mit mir gerungen, ob ich etwas schreiben soll. Nun, nachdem Claus das schon souverän erledigt hat muss ich sagen, dass ich in meinem Leben schon mit vielen Produkten in Kontakt gekommen bin, die ich interessant fand. Bei Geithain ist das anders. Die Produkte aus diesem Hause sind nicht nur interessant – sie faszinieren. Weshalb? Jedes für sich genommen ist für einen bestimmten Einsatzbereich entwickelt und optimiert worden; immer mit der Maßgabe absolut reproduzier- und vergleichbare Ergebnisse zu produzieren. Und ja, hier handelt es sich um einen Hersteller, der dieses Ziel in nahezu idealer Weise umgesetzt hat.

Es gibt für quasi jeden Geldbeutel etwas aus Geithain – von ganz klein bis eben auch ganz groß. Im direkten Vergleich zu einer 800 empfinde ich die 811 fast schon als Sonderangebot und ja, 30 k€ sind viel Geld. Schaue ich mir aber manch absurde Preisschilder anderer Hochglanzprodukte an, die eben im Schwerpunkt durch ihre bloße Erscheinung zu glänzen vermögen, akustisch aber weit hinter der zu erwartenden Performance hinterherhinken, dann merke ich immer wieder, wie realistisch Produkte aus dem Hause ME eingepreist sind. Empfindet man das persönlich als zu teuer, dann steht einem auch der Kauf anderer Produkte frei – es herrscht kein Kaufzwang! Objektiv betrachtet sind die Produkte aber preiswert, im Sinne von den Preis wert!

@Meik Wippermann

ML 811K1- Eindrücke von der High End 2018

Einen schönen Sonntag allerseits,
ich breche heute ausnahmsweise und einmalig mit meinem Prinzip, mich an keinem Internet-Forum zu beteiligen oder Beiträge für ein solches zu verfassen. Aber die zahlreichen überaus euphorischen Reaktionen, welche die ML 811K1 auf der diesjährigen High End in München bei den vielen Besuchern, vor allem aber auch bei Musikern und Tonmeistern ausgelöst haben, veranlassen mich zu dieser Ausnahme.
Vorzustellen brauche ich mich wahrscheinlich nicht. Die meisten werden mich aus den diversen Veranstaltungen kennen, die Claus Bücher in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten durchgeführt hat. Ich komme immer sehr gerne nach Taunusstein, die familiäre Atmosphäre ist einmalig, der Klang in den verschiedenen Studios – in Stereo wie in Mehrkanal – fantastisch.
Seit Jahren organisiere ich auf der High End einen Raum (K1B, etwa 110 qm), bei dem nicht die Vorführanlage die prominente Rolle hat, sondern die verschiedenen Tonmeister, die anhand ausgewählter Hörbeispiele Einblick in ihren Aufnahmealltag geben. In diesem Jahr waren Bert van der Wolf von Northstar Recording Services (er arbeitet unterwegs mit fünf Geithain RL 906), Jean-Marie Geijsen von Polyhymnia (er arbeitet seit 30 Jahren als Tonmeister und hat in praktisch allen bedeutenden Konzertsälen der Welt aufgenommen) sowie Ronald Prent von den Wisseloord Studios (er ist tontechnisch verantwortlich für Herbert Grönemeyers „Mensch“ und für diverse Alben von Peter Maffay, Udo Lindenberg, den Scorpions, David Garrett, etc.). Alle Tonmeister waren sich schnell darin einig, dass die neue ML 811K1, auch angesichts des bekannt hohen Niveaus der sächsischen Monitore, etwas ganz Besonderes darstellt. Jeder war mit seinen Aufnahmen sofort „zu Hause“.
Chris Feickert hat das Tonmeister-Trio mit seinen analogen Perlen bereichert, das meine ich vor allem in Bezug auf seine Musikauswahl. Seine klanglich außergewöhnlichen wie emotional bewegenden Musikbeispiele haben viele Hörer berührt, das konnte man leicht an den Gesichtern ablesen. Mir ging das auch so. Meinen geliebten Bert Kaempfert habe ich noch nie so gut gehört. Er stand live und in Lebensgröße vor mir.
Apropos live. Mit Till Brönner am Freitag (er erhielt in unserem Raum den Ehrenpreis der Deutschen Schallplattenkritik) und Wolfgang Katschner von der Berliner Lautten Compagney am Sonntag hatten wir zwei Musiker zu Gast, die so richtig Spaß am Musikhören hatten. Till Brönner sagte, er bekäme beim Hören seiner Trompete (wir haben Tracks aus den Alben „Nightfall“ und „This Summer“ gespielt) über viele Anlagen „stumpfe Zähne“; über diese Anlage allerdings seien seine Zähne besonders scharf. Seine Tonmeister wären mit dem Sound sicher äußerst zufrieden gewesen. Wolfgang Katschner meinte, so gut hätte er seine Aufnahmen (wir spielten Auszüge aus „La Dolce Vita“, „Misterio“ und „Bach without Words“) noch nie gehört. Na, wenn das kein Kompliment ist.


Die ML 811K1 wird uns in den kommenden Jahren in München sicherlich weiterhin begleiten. Jochen Kiesler hat hier, auch und vor allem im Vergleich zur 800K, einen Meilenstein in der Entwicklung von großen Regielautsprechern gesetzt, der seinen bisherigen Kreationen die Krone aufsetzt. Ich kann jedem, der nicht in München dabei sein konnte, wirklich nur empfehlen, sich auf den Weg nach Taunusstein zu machen und sich die 811er in Ruhe anzuhören. Sie werden keinen 911er mehr brauchen …
Ihr/Euer
Meik Wippermann

Taunusstein:

@Matthias D:

Hallo Claus,

vielen Dank, dass Du heute für mich Zeit hattest, war es mir doch heute endlich möglich mich zum ersten Mal mit einem sächsischen Tier auseinandersetzen zu können.

Der erste Anblick war noch geprägt von verschiedenen Aussagen, groß, bullig, sehr edel.

Letzteres kann ich uneingeschränkt bestätigen, das Furnier ist sehr hochwertig und dem Tier angemessen. Von den Abmessungen her erinnert mich das Tier sehr an die Genelec 1238, vor der ich irgendwann auch schon einmal sehr interessiert stand.
Der zweite Eindruck war, hier sind meine 930 und der Basis 14 jeweils in einem Gehäuse.

Als Claus endlich mit einem Musikstück startete, dauerte es exakt 7 Sekunden und ich wusste, was Chris und Sigi mir sagen wollten.

Dieser Lautsprecher ist auch unter den Produkten von Geithain noch einmal etwas Besonderes. Diese Autorität, diese Livehaftigkeit und diese Leichtigkeit gerade in den Höhen ist einfach nur verdammt nah am Original.

Interessant ist auch, dass dieses Tier in diesem Raum bei Claus so aufspielt, also nicht zwangsläufig 50 Quadratmeter oder mehr benötigt.

Ich habe mir trotz relativ knapp bemessener Zeit, eigentlich will man gar nicht aufhören mit dem Tier Musik zu erleben, einen sehr bleibenden Eindruck verschaffen können.
Exemplarisch möchte ich hier das hervorragend aufgenommene Album Credo
https://www.amazon.de/Grimaud-Credo-…8836466&sr=8-1 erwähnen, das angefangen mit den zarten Tönen eines Flügel beginnt und im Fortissimo von Beethovens „Chorfantasie“ und Arvo Pärts „Credo“ endet.
Hier habe ich zum ersten Mal meine mehrkanalige Version dieser SACD nicht vermisst.

Ich kann nur jedem empfehlen, sich diesen wirklich besonderen Lautsprecher von Claus einmal vorführen zu lassen.

Ach ja, vor dem Tier spielten lediglich ein Apple Macbook, Roon und der RME DAC.

Noch ein Testbericht vom RME-ADI-2 DAC

 

Der kleine RME wird immer bekannter!!

 

…gibt es hier bei LowBeats:

https://www.lowbeats.de/test-dac-und…rme-adi-2-dac/

Wir sind auf der High End 2018. Deshalb haben wir vom 8. bis 15. Mai in Taunusstein geschlossen

Musikelectronic Geithain & Feickert Analouge auf der HigEnd 2018

Musikelectronic Geithain und DR.Feickert Analouge haben in Halle 3 N09 wieder einen Gemeinschaftsstand. Ich bin wieder für Geithain tätig und zeige unter diesen Bedingungen(Halle), folgendes Setup.

Lautsprecher:

Geithain RL 906 und Basis 11k

Geithain RL 934K Aktivlautsprecher

Geithain RL 921 K

Als Zuspieler: RME – ADI 2 – DAC

Auch werde ich, wie jedes Jahr versuchen, viele Besucher in dem Konferenzraum K1B zu schicken. Dieser Raum gilt seit Jahren, als der Raum in den man eine der „besten Vorführungen“ dieser Messe genießen kann.


Auch dieses Jahr, ist das Rahmenprogramm wieder sehr anspruchsvoll:

Text Presseinfo: High End Society

Messebesucher können seit Jahren im Konferenzraum K1B gegenüber von Halle 1 Musikvorführungen der Extraklasse hören mit einer außergewöhnlichen Anlage erleben. Wer auch bei der Musikauswahl Wert auf Erstklassiges legt, der bekommt Empfehlungen vom unabhängigen Verein Preis der deutschen Schallplattenkritik e.V. und von dessen „Quartett der Kritiker“.

Die Juroren vom Preis der deutschen Schallplattenkritik haben Till Bröner zum Ehrenpreisträger 2018 gekürt. Er wird in München diesen Preis entgegennehmen.

Hier das Programm für 2018:

Presseinformation Nr.6-HIGH END 2018-Quartett der Kritiker-1

HighEnd2018_Demo_System

High End 2018 K1B – Schedule (final)

Presseinformation Nr.5-HIGH END 2018-Vortragsprogramm

 

Musikelektronic Geithain RL 921K „exklusiv“ vorführbereit

Ich bin stolz und glücklich, das ich die allererste RL 921 ,bevor die Serienproduktion Anfang März losgeht, zeigen und Ihnen vorführen darf!

Dafür geht mein Dank an Musikelektronik Geithain.

Dieser Lautsprecher war ja schon einmal bei uns, der Anlass war unsere Veranstaltung im November 2016, wir holten ihn damals extra auf den Tonmeistertagen in Köln ab, da es auch noch keine Verpackungen gab und wir diesen unbedingt hören wollten.

nach der Veranstaltung gab es auch schon sehr schnell die ersten Kommentare, über das gehörte im Netz:

„Die 921k sieht nicht nur aus wie die kleine Schwester der 901k – sie klingt auch so.
Mancher meinte zwar, sie sei einen Tick wärmer abgestimmt.
Ich bin mir da nicht sicher, weil der direkte Vergleich zur 901k fehlte.
In jedem Fall klingt die Box unglaublich souverän und feinsinnig.

Die Leistungsdaten reichen fast an die der 901k heran (nur 1dB weniger Max-Pegel und 5 Hertz weniger Tiefgang) – und das bei deutlich geringeren Gehäuse-Abmessungen.
Die optische Akzeptanz dürfte ungleich höher sein als bei der 901k.
Das Bass-Chassis hat die mächtigste Sicke, die ich bisher bei Geithain-Modellen gesehen habe. “ Rainer

„Für mich ein audiophiles HighLight der Veranstaltung war die RL921K. Großes Kino, sensationeller Klang mit annähernd WAF freundlichen Ausmaßen. Für Freunde der 901K, die nicht den Platz haben, diesen Brocken zu stellen, vielleicht DIE Alternative. “ Bruce

Das waren jetzt nur zwei Aussagen, aber fest steht schon jetzt, das Geithain auch mit diesen Lautsprecher ein ganz großer Wurf gelungen ist.

die Stands sind erst mal provisorisch.

Die Anlage:

Lautsprecher Geithain RL 921K

Vorstufe: La Rosita Cloud 9

Streamer:La Rosita: Pi V3

Computer: Mac Mini

Analog:

Plattenspieler: Feickert Woodpecker

Tonarm: Jelco 12 Zoll

Tonabnehmer: Ortofon Quintet Black MC

Plattenspieler:Pear Audio „Robin Hood“

Tonarm: Cornet

Tonabnehmer: Audio Technika AT150MLX

Plattenspieler: Edwards Audio TT2SE

Tonarm: TA 202

Tonabnehmer: Ortofon

Phono-Pre: diverse

Zubehör: Kabel von TMR und La Rosita, Netzfilterung“Furman AC 210A E“,

Bandmaschine: Revox B77 MK II

noch einige Impressionen des Raumes:

Vorankündigung:Thesen, Tests und tolle Typen… Freitag 25.11.2016 + Samstag 26.11.2016

Das Motto für diese Veranstaltung lautet :

Thesen, Tests und tolle Typen…

und wir zeigen „Neues aus Geithain und dem Schwarzwald“.

Das genaue Programm und wer anwesend ist, wird noch bekannt gegeben!

Am Freitag beginnen wir so gegen 17 Uhr mit lockeren einstimmen auf den nächsten Tag: am Samstag von 10 Uhr bis 19 Uhr, gibt es das volle Programm!

Abends wie immer lockeres Beisammensein.

Wo: Claus Bücher Hifi Studios
Aarstraße 114
65232 Taunusstein

Erste Hörberichte über die La Montespan und der „neuen“ Röhrenelektronik

Mit Andi seiner Genehmigung, stelle ich mal seinen Beitrag über die La Montespan und die Röhrenelektronik von La Rosita ein.

Hallo zusammen,

gestern konnte ich ausführlich die neuesten Produkte von La Rosita, vorgeführt von Dan Bellity höchstselbst, kennen lernen.

Es handelt sich um den Lautsprecher La Montespan (ich meine, Paarpreis UVP 10.900 Euro), der in der Vorführung in einer Kette spielte aus La Rosita Pi R als Quelle, an dem Röhrenvorverstärler Louis mit ausgelagertem Röhrennetzteil (ich meine, UVP 18.000 Euro) und an den Röhrenmonoendstufen Zardoz (ich meine, Paarpreis UVP 16.000 Euro, je 7 Watt Leistung).

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Obwohl ein passiver Lautsprecher, liste ich die La Montespan hier als aktiven LSP auf, da sie keine Weiche besitzt. Es handelt sich um einen Breitbänder (ich meine, von Mitsubishi), der vom Bass bis hinauf zu 10 oder 11 kHz geht und darüber kommt ein Fostex-Hochtöner, der nur an einem Kondensator hängt. Da also der Lautsprecher im wesentlichen keine Frequenzweiche besitzt, hängt er/die Treiber technisch gesehen direkt an den Endstufen und entspricht damit meinem Verständnis nach einem Aktivlautsprecher mit ausgelagerten Endstufen.

Die Vorstellung der La Montespan und mindestens auch die der Röhrenvorstufe war eine Weltpremiere.
Wir werden in nächster Zeit so einiges von dieser Kombi hören, sowohl akustisch wie auch sonst.
Dan Bellity kündigte auch an, es werde binnen eines Monats einen vollintegrierten Röhrenverstärker geben, der etwas schwächer von der Ausgangsleistung sei, klanglich aber an der La Montespan sehr nah an die Vor-/Endkombi herankommen wird und 9.000 Euro UVP haben wird. Für diesen wird es dann auch eine separte MM-Röhren-Phonovorstufe geben, die in einem extra Gehäuse stromtechnisch vom Netzteil des Vorverstärkers mitversorgt werden wird und ca. 3500 Euro kosten soll. Ausserdem wird es für MC-Systeme eine zusätzliche Übertragerlösung geben.

Der Klang der La Montespan an oben beschriebener Kette war das emotional Involvierendste, was ich jemals gehört habe. Dabei konnte das System auch mit einem beeindruckend impulsschnellen Bass aufwarten, dem aber die allerletzten unteren Register fehlten. Das System ist insgesamt sehr schnell, natürlich, klar, detailreich, sehr räumlich. Bzgl. Ortbarkeit und Raumaufteilung sowie der genauen Bewertung techischer Parameter in der Reproduktion werde ich mir diese Kombi oder den Lautsprecher mit dem integrierten Röhrenverstärker ganz sicher noch einmal bei Claus Bücher anhören. Die beschriebenen akademisch betrachteten Stärken dieses Systems können aber nicht einmal ansatzweise wiedergeben, was dieses System emotional mit einem macht. Einen so schönen Klang, eine so perfekte Stimmwiedergabe, eine solche emotional involvierende Wiedergabe habe ich noch nie gehört. Dabei ist das System aber trotzdem sehr klar und impulsschnell. Man muss das mal gehört haben, es ist schwer, das zu beschreiben, ich bin davon jedenfalls sehr beeindruckt gewesen. Letztlich ist es einem dann einfach egal, ob da manche Sachen bzgl. Bühneneinteilung oder Ortbarkeit so nun richtig sind oder nicht, man wird von der Musik voller Klangfarben und Emotionen einfach vollkommen vereinnahmt und schwelgt. Nie waren Stimmen so schön, nie Musikintrumente so klangfarbenstark.

Von mir eine ganz dicke Empfehlung und etwas, das ich mir für mich selbst auch noch einmal ganz genau anschauen werde. Für Liebhaber der rein technisch akuraten Wiedergabe in Perfektion wahrscheinlich nichts, für Lampizator-DAC-Interessierte THE way to go.

Für mich war das gestern auf den Norddeutschen Hifi-Tagen 2016 in Hamburg The Sound of the Show und ich habe Dan Bellity per Handschlag und überschwänglich zu diesem fantastischen System gratuliert, das es einem erlaubt, Musik auf emotionaler Ebene in Perfektion zu hören ohne dabei technisch unakzeptable Kompromisse eingehen zu müssen.

Beste Grüße,
Andi

Der Merging Nadac vorführbereit in Taunusstein

Der Merging Nadac ist ein Weltklasse – DAC mit sinnvollen und mannigfaltigen Features.

Merging(http://nadac.merging.com) aus der schönen Schweiz ist einer der bedeutendsten Hersteller von Aufnahme- und Studioequipment für hochauflösende Musik weltweit. Der Firmengründer Claude Cellier blickt unter anderem auf zehn Jahre Erfahrung bei Nagra zurück. Der Merging Nadac ist ein netzwerkfähiger Streamer/Wandler, der entweder als Stereo-Gerät oder mit acht Ausgängen zu haben ist. Das deutet schon auf die flexible Verwendbarkeit zum Beispiel als Wandler in einer 7.1-Konfiguration hin. In der Tat kann der Nadac so ziemlich alles verarbeiten, was es zur Zeit so zu wandeln gibt, bis hin zu 384 kHz PCM und DSD256 im Stereobetrieb (mit 8 Kanälen über AES/EBU angefüttert bis 196 kHz). Digital rein geht es über Ethernet, AES/EBU, optisch oder koaxial.

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Der Merging Nadac im Einsatz

Eine weitere Besonderheit des Merging Nadac ist, dass er ein proprietäres Übertragungsprotokoll namens Ravenna verwendet, das von ALC Networx in München entwickelt wurde. Dabei handelt es sich um eine Lösung, die Audiodaten in Echtzeit in IP-basierten Netzwerken distribuieren kann. Da dies sehr umfangreich ist empfehlen wir unter www.alcnetworx.de weiterlesen. Interessant ist auf jeden Fall die Preisgestaltung: Die 8-Kanal-Variante liegt nämlich mit 10600 € nur 900 Euro über der Stereoausführung – bis auf die zusätzlichen Ausgangsbuchsen in XLR und RCA sehen beide Geräte identisch aus. Der Merging Nadac ist ab sofort in beiden Varianten erhältlich.

CBA presents: Brahms meets Geithain 15.- 17. Mai 2015

Ein sächsisches Frühlings-Wochenende voller Romantik und High-Tech

Liebe Musikfreunde,

Johannes Brahms, Christoph von Dohnanyi, Gewandhausorchester und feinste High-End-Technik zum Anfassen und Anhören, welch ein Frühlingscocktail!

Beeindruckt vom großen Interesse am Wie und Warum er Lautsprecher genau so baut, wie er sie baut, hat Joachim Kiesler mir nach dem dem sächsisch-badischen Wochenende im Taunus angeboten, einer CBA-Truppe die Tore seiner

Manufaktur in der Nikolaistraße in Geithain mal wieder zu öffnen.

Gesagt, getan, jetzt stehen Termin und Programm:

Am Freitag nach dem Vatertag 2015 machen wir uns auf den Weg nach Sachsen, um abends im Gewandhaus gemeinsam mit Joachim Kiesler zwei der wohl schönsten (weil eingängigsten) Werke der der deutschen Romantik zu genießen:

die 2. Symphonie und das Violinenkonzert von Johannes Brahms, lezteres gilt überdies als eines der technisch anspruchsvollsten Konzerte für einen Solo – Violinisten und wurde 1878 im Gewandhaus uraufgeführt (mehr dazu hier:

http://www.lehrer.uni-karlsruhe.de/~…on.html#Inhalt) ! Es wird kein Geringerer als Christoph von Dohnanyi das Gewandhausorchester dirigieren. Der Solist an diesen Abend ist Frank Peter Zimmermann.

Am nächsten Tag wird Joachim Kiesler uns erläutern, zeigen und hören lassen, was die Geithains so besonders macht. Noch ganz frisch den „Originalklang“ im Ohr, sicher für uns alle ein ganz besonderes Erlebnis und ein Härtetest für die Geithains, dem sie sich natürlich gern stellen!

Nach einem schönen Beisammensein, einer mehr oder weniger kurzen Nacht und einem guten Frühstück treten wir am Sonntag die Heimreise an, im Gepäck ein Sack voller neuer Erfahrungen, Erkenntnissen und Erinnerungen an eine sicher nicht alltägliche Reise!

Abschließend zum Organisatorischen:

Termin ist wie gesagt der 15.- 17. Mai 2015

für die An- und Rückreise sollten wir Fahrgemeinschaften organisieren und,

last, but not least, brauche ich bis spätestens 7. November Feedback von Ihnen, wer mit wieviel Personen teilnehmen möchte, da Joachim Kiesler die Karten fürs Gewandhaus vorbestellen muss und ich die Übernachtungen buchen und die

Fahrgemeinschaften koordinieren kann.

Wer an unserer Geithainreise teilnehmen möchte, melde sich bis spätestens 31. Oktober verbindlich über info@clausbuecheraudio.de zurück. Wenn Sie „nur“ am Tag der offenen Tür und am Beisammensein teilnehmen möchten, bitte ich

um Feedback bis spätestens bis Ende Februar 2015.

Die Kosten:

Konzertkarten: ca 60 bis 80 € pro Person

das Hotel http://www.anecon-hotels.de/hotel/hotel.htm

Einzelzimmer: ca 45 €

Doppelzimmer: ca 75 €

Ich freue mich auf ein tolles Wochenende mit Ihnen, herzlichst,

Ihr Claus Bücher

Nachlese „Sachsen trifft Baden im Taunus“

Liebe Musikfreunde,

wenn Engel reisen, lacht der Himmel, so der Volksmund. Und wenn es eines letzten Beweises bedurft hat, ist er letztes Wochenende erbracht worden. Joachim Kiesler und Dr. Chris Feickert, aus den Tiefen des wiedervereinten Ostens und Südens angereist, brachten Taunusstein zum Strahlen!

Mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Humor und vor allem ihrem Wissen, das vielen der über 150 Gäste unter Anderem pragmatisch Wege aufzeigte, dem heimischen High-End-Olymp noch ein Stückchen näher zu kommen.

Noch heller strahlten die Mienen, als die Produkte, die die Beiden im Gepäck hatten, die ersten Töne von sich gaben:

  • die Inkarnation der Souveränität: Weltpremiere der ME 180, des brandneuen Top-Modells der passiven Geithains (hat gerade den ersten Test in der Audio absolviert),
  • ein wenig weniger ist manchmal mehr: die „kleine“ feine, WAF-freundliche k1-Variante der legendären 901 (mit ausgelagerter Endstufe) und
  • ein im wahren Sinne des Wortes kleines Wunder: die 944k1 (mit ausgelagerter Endstufe). Ideal für alle, auch im kleinen „Don´t-Disturb-Refugium“ kompromisslos sein und auf keine eine der herausragenden Tugenden der „großen“ Geithains verzichten wollen. Viel anerkennendes Kopfschütteln über so viel Musik aus so wenig Lautsprecher…
  • per aspera ad astra: Dr. Chris Feickert präsentierte nichts Geringeres als das aktuelle Referenz-Laufwerk der Stereoplay, den Firebird & Kuzma 313, dessen Vereinigung von „vinylscher“ Musikalität mit riesiger Dynamik und absoluter Präzision so manchen Gast an die Quadratur des Kreises erinnern mochte.

Wohlige Wehmut im Schaufensterstudio zum Ausklang des ersten Veranstaltungstags, als Meik Wippermann in seiner Laudatio auf Joachim Kiesler den überragenden weltweiten Erfolg der MEGs nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bis heute skizzierte und das besondere Verdienst des Entwicklers hervorhob, das Kulturgut Musik hochzuhalten, indem er Produkte entwickle, die den „reinen“ Zugang zur Musik ermöglichen, ohne dabei selbst in Erscheinung zu treten.

Dr. Chris Feickert attestierte Meik Wippermann, dass er Plattenspieler baue, mit denen man im Hier-und-Heute die überragende Produktionsqualität der alten DDR-Vinyl-Produktionen (Eterna) wirklich bis ins kleinste Detail nachvollziehen kann.

Auch ein gewisser Claus Bücher, wie Meik Wippermann MEG-Jünger seit dem ersten „close encounter“, fand lobende Erwähnung für seine Kärrnerarbeit, westlichen Ohren und Hirnen die Unvoreingenomenheit abzuringen, dass es durchaus Produkte aus dem gerade untergegangenen Arbeiter-und-Bauern-Staat gab, die das Klassenziel Weltniveau erreicht hatten.

Danke, lieber Meik, für Deine schönen Worte (..und natürlich auch für die Geschenke..)

Herzliches Danke auch an

  • Joachim Kiesler und Dr. Chris Feickert, die „Sachsen trifft Baden im Taunus“ wieder einmal zu einer Veranstaltung gemacht haben, wie der Claus Bücher Veranstaltungen machen möchte: technisch auf höchstem Niveau, zwischenmenschlich in einer familiären, geerdeten Atmosphäre mit viel Raum für gute Musik, gute Gespräche, Leckerem vom Grill und das ein oder andere Gläschen Wein oder Bier
  • Robert Wenzl, der die Fahnen des Taunus hochgehalten und mit seinen JVC-Beamern und der Geithain 5.1-Kombi (2 x 901k, 1 x 940C, 2x 940 und 1x Basis14k)eindrucksvoll gezeigt hat, dass 3D-Heimkino heute bezahlbar emotionale Film-Erlebnisse vemitteln kann, wie es selbst Multiplexe selten vermögen. Und während der Präsentation der Blu Ray der 2. Mahlersinfonie des Gewandhausorchesters unter Riccardo Chailly waren die Anwesenden nicht nur auditiv, sondern auch visuell in Leipzig, so greifbar war die Patina jedes einzelnen Holzinstruments. Endlich spielen Bild und Ton auf Augenhöhe!
  • Andrea und Armin Rühl (vidiART.de) für die einmal mehr kreative konzeptionelle und graphische Umsetzung des Themas
  • meine vielen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre, allen voran meiner Frau und meiner Mutter, deren Energie selbst bald 90 Lebensjahre nicht mindern können und
  • natürlich an Sie, liebe Gäste, für Ihr zahlreiches Erscheinen (meine Erwartungen weit übertreffend) und Ihr Feedback, das mich einerseits wissen lässt, dass sich die Mühen der Vorbereitung gelohnt haben, andererseits Ansporn ist, das Ein oder Andere beim nächsten Mal vielleicht noch ein kleines bisschen besser zu machen.

In diesem Sinne nach all den Dankes abschließend noch eine kleine Bitte an Sie: es würde mir dabei sehr helfen, wenn Sie mir kurz und formlos via E-Mail an info@clausbuecheraudio.de noch ein wenig Feedback/Anregungen zu nachfolgenden Kriterien geben würden:

1. Ablauf / Organisation der Veranstaltung

2. Breite / Tiefe der behandelten Themen, Verhältnis „Arbeit/Spaß“ (Information zu Hören)

3. Wie sind Sie auf die Veranstaltung aufmerksam geworden (Website CBA, Forum , Social Media, Freunde und Bekannte etc.)

4. Zu welchem High-End-Thema hätten Sie generell gern mehr kompetente Informationen aus erster Hand?

Vielen Dank für Ihre Mühe und bis demnächst mal wieder im sonnigen Taunus,

herzlichst Ihr Claus Bücher

„Sachsen trifft Baden im Taunus“

Liebe Musik-Freunde,

eigentlich besucht Joachim Kiesler schon lange keine Veranstaltungen mehr. Aber wenn es um etwas ganz Besonderes geht, wird er diesem Prinzip auch gerne mal untreu.

Wenn zwei Unternehmen eine so lange gemeinsame Erfolgsgeschichte haben wie Geithain und CBA, ist das per se ein Grund zum Feiern. Wenn darüber hinaus auch eine persönliche Verbundenheit entstanden ist, ist das etwas ganz Besonderes!

Es freut mich daher sehr und macht mich ein wenig stolz, mit Joachim Kiesler einen ebenso genialen Entwickler wie geistreichen und humorvollen Menschen noch einmal bei mir im Taunus begrüßen zu können.

Joachim Kiesler hat ein Großteil meines beruflichen Lebens über 25 Jahre mitgeprägt, und so schließt sich am ersten Oktoberwochenende 2014 ein Kreis, der Joachim mit seinen Geithains und der Claus, der diesen genialen Kreationen aus Sachsen geholfen hat im tiefen Westen Fuß zu fassen. Auch im Kleinen ist da etwas zusammengewachsen, was zusammengehört.

Welcher Termin also wäre geeigneter, diese Erfolgsgeschichte entsprechend zu feiern, als das

Wochenende des 3. und 4. Oktobers 2014,

an dem ganz Deutschland mit dem Tag der deutschen Einheit 25 Jahre Wiedervereinigung feiert.

Auch freue ich mich ganz besonders, zu diesem Anlass wieder einmal Dr. Chris Feickert begrüßen zu können, der mit seinen Feickerts analoge Perlen zu Gehör bringen wird.

„Sachsen trifft Baden im Taunus“ lautet das Motto meiner diesjährigen Herbstveranstaltung, zu der ich Sie herzlich einlade. Genaugenommen müsste es heißen, sächsische Ingenieurskunst trifft auf badische. Und die Kunst dieser beiden Meister liegt genau darin, uns ihre Ingenieurskunst vergessen zu lassen, Musik als Ding an sich zu dem emotionalen Erlebnis werden zu lassen, das uns alle umtreibt.

Genießen Sie mit, ich freue mich auf Ihren Besuch, die Details der Veranstaltung entnehmen Sie bitte der Einladung in der Anlage

Claus Bücher

Weitere Infos: http://www.clausbuecheraudio.de/aktuell … im-taunus/

 Einladung-Oktober_2014

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