Nachlese „Sachsen trifft Baden im Taunus“

Liebe Musikfreunde,

wenn Engel reisen, lacht der Himmel, so der Volksmund. Und wenn es eines letzten Beweises bedurft hat, ist er letztes Wochenende erbracht worden. Joachim Kiesler und Dr. Chris Feickert, aus den Tiefen des wiedervereinten Ostens und Südens angereist, brachten Taunusstein zum Strahlen!

Mit ihrer Persönlichkeit, ihrem Humor und vor allem ihrem Wissen, das vielen der über 150 Gäste unter Anderem pragmatisch Wege aufzeigte, dem heimischen High-End-Olymp noch ein Stückchen näher zu kommen.

Noch heller strahlten die Mienen, als die Produkte, die die Beiden im Gepäck hatten, die ersten Töne von sich gaben:

  • die Inkarnation der Souveränität: Weltpremiere der ME 180, des brandneuen Top-Modells der passiven Geithains (hat gerade den ersten Test in der Audio absolviert),
  • ein wenig weniger ist manchmal mehr: die „kleine“ feine, WAF-freundliche k1-Variante der legendären 901 (mit ausgelagerter Endstufe) und
  • ein im wahren Sinne des Wortes kleines Wunder: die 944k1 (mit ausgelagerter Endstufe). Ideal für alle, auch im kleinen „Don´t-Disturb-Refugium“ kompromisslos sein und auf keine eine der herausragenden Tugenden der „großen“ Geithains verzichten wollen. Viel anerkennendes Kopfschütteln über so viel Musik aus so wenig Lautsprecher…
  • per aspera ad astra: Dr. Chris Feickert präsentierte nichts Geringeres als das aktuelle Referenz-Laufwerk der Stereoplay, den Firebird & Kuzma 313, dessen Vereinigung von „vinylscher“ Musikalität mit riesiger Dynamik und absoluter Präzision so manchen Gast an die Quadratur des Kreises erinnern mochte.

Wohlige Wehmut im Schaufensterstudio zum Ausklang des ersten Veranstaltungstags, als Meik Wippermann in seiner Laudatio auf Joachim Kiesler den überragenden weltweiten Erfolg der MEGs nach dem Fall des Eisernen Vorhangs bis heute skizzierte und das besondere Verdienst des Entwicklers hervorhob, das Kulturgut Musik hochzuhalten, indem er Produkte entwickle, die den „reinen“ Zugang zur Musik ermöglichen, ohne dabei selbst in Erscheinung zu treten.

Dr. Chris Feickert attestierte Meik Wippermann, dass er Plattenspieler baue, mit denen man im Hier-und-Heute die überragende Produktionsqualität der alten DDR-Vinyl-Produktionen (Eterna) wirklich bis ins kleinste Detail nachvollziehen kann.

Auch ein gewisser Claus Bücher, wie Meik Wippermann MEG-Jünger seit dem ersten „close encounter“, fand lobende Erwähnung für seine Kärrnerarbeit, westlichen Ohren und Hirnen die Unvoreingenomenheit abzuringen, dass es durchaus Produkte aus dem gerade untergegangenen Arbeiter-und-Bauern-Staat gab, die das Klassenziel Weltniveau erreicht hatten.

Danke, lieber Meik, für Deine schönen Worte (..und natürlich auch für die Geschenke..)

Herzliches Danke auch an

  • Joachim Kiesler und Dr. Chris Feickert, die „Sachsen trifft Baden im Taunus“ wieder einmal zu einer Veranstaltung gemacht haben, wie der Claus Bücher Veranstaltungen machen möchte: technisch auf höchstem Niveau, zwischenmenschlich in einer familiären, geerdeten Atmosphäre mit viel Raum für gute Musik, gute Gespräche, Leckerem vom Grill und das ein oder andere Gläschen Wein oder Bier
  • Robert Wenzl, der die Fahnen des Taunus hochgehalten und mit seinen JVC-Beamern und der Geithain 5.1-Kombi (2 x 901k, 1 x 940C, 2x 940 und 1x Basis14k)eindrucksvoll gezeigt hat, dass 3D-Heimkino heute bezahlbar emotionale Film-Erlebnisse vemitteln kann, wie es selbst Multiplexe selten vermögen. Und während der Präsentation der Blu Ray der 2. Mahlersinfonie des Gewandhausorchesters unter Riccardo Chailly waren die Anwesenden nicht nur auditiv, sondern auch visuell in Leipzig, so greifbar war die Patina jedes einzelnen Holzinstruments. Endlich spielen Bild und Ton auf Augenhöhe!
  • Andrea und Armin Rühl (vidiART.de) für die einmal mehr kreative konzeptionelle und graphische Umsetzung des Themas
  • meine vielen Helfer, ohne die eine solche Veranstaltung gar nicht möglich wäre, allen voran meiner Frau und meiner Mutter, deren Energie selbst bald 90 Lebensjahre nicht mindern können und
  • natürlich an Sie, liebe Gäste, für Ihr zahlreiches Erscheinen (meine Erwartungen weit übertreffend) und Ihr Feedback, das mich einerseits wissen lässt, dass sich die Mühen der Vorbereitung gelohnt haben, andererseits Ansporn ist, das Ein oder Andere beim nächsten Mal vielleicht noch ein kleines bisschen besser zu machen.

In diesem Sinne nach all den Dankes abschließend noch eine kleine Bitte an Sie: es würde mir dabei sehr helfen, wenn Sie mir kurz und formlos via E-Mail an info@clausbuecheraudio.de noch ein wenig Feedback/Anregungen zu nachfolgenden Kriterien geben würden:

1. Ablauf / Organisation der Veranstaltung

2. Breite / Tiefe der behandelten Themen, Verhältnis „Arbeit/Spaß“ (Information zu Hören)

3. Wie sind Sie auf die Veranstaltung aufmerksam geworden (Website CBA, Forum , Social Media, Freunde und Bekannte etc.)

4. Zu welchem High-End-Thema hätten Sie generell gern mehr kompetente Informationen aus erster Hand?

Vielen Dank für Ihre Mühe und bis demnächst mal wieder im sonnigen Taunus,

herzlichst Ihr Claus Bücher

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